Rettung für marode Schwimmbäder: Bundesförderung bis zu 8 Millionen Euro möglich
Leni SchröderRettung für marode Schwimmbäder: Bundesförderung bis zu 8 Millionen Euro möglich
Schwimmbäder in ganz Deutschland dringend sanierungsbedürftig – viele entsprechen nicht mehr modernen Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Die Bundesregierung hat nun Unterstützung zugesagt und stellt über das SKS-Programm (Sanierung kommunaler Sportanlagen) finanzielle Mittel für die Modernisierung und Instandsetzung dieser Einrichtungen bereit.
Das Förderprogramm sieht nicht rückzahlbare Zuschüsse vor, in der Regel als Pauschalfinanzierung. Kommunen können bis zu 45 Prozent der Modernisierungskosten erstattet bekommen – bei Haushaltsengpässen sogar bis zu 75 Prozent. Allerdings muss der Bundesanteil mindestens 250.000 Euro betragen, um umfassende Sanierungen zu ermöglichen. Die maximale Fördersumme pro Projekt liegt bei 8 Millionen Euro.
Lokale Politiker drängen zum Handeln: Der CDU-Kreisverband Wabe-Schunter und ein regionaler Abgeordnete fordern die Behörden auf, schnell zu prüfen, ob ihr Schwimmbad förderfähig ist, und rechtzeitig vor Fristende einen Antrag zu stellen. Bewerbungen für das SKS-Programm sind noch bis zum 19. Juni 2026 möglich.
Schwimmbäder sind zentrale Treffpunkte in Gemeinden – sie dienen der Freizeitgestaltung, dem Sport und dem Wettkampftraining. Ohne Investitionen drohen viele weiter zu verfallen, was den Zugang für Bürger aller Altersgruppen einschränken würde. Das Programm soll marode Bäder wiederbeleben und gleichzeitig Energieeffizienz sowie Barrierefreiheit verbessern. Die Kommunen haben bis Mitte 2026 Zeit, die Mittel zu beantragen – doch ob die örtlichen Einrichtungen tatsächlich modernisiert werden, hängt davon ab, wie viele Städte und Gemeinden die Förderbedingungen erfüllen und die Chance nutzen.






