Renteneintritt mit 67,5? Die meisten Deutschen sagen klar Nein
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Diese Haltung ist in verschiedenen politischen und demografischen Gruppen verbreitet.
Die Rentenkommission hat vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter schrittweise bis 2041 auf 67,5 Jahre anzuheben. Doch nur 29 Prozent der Deutschen unterstützen diesen Plan, während sich 62 Prozent dagegen aussprechen.
Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung in bestimmten Gruppen: 73 Prozent der Ostdeutschen lehnen den Vorschlag ab, ebenso 84 Prozent der AfD-Anhänger und 77 Prozent der Wähler der Linken. Auch unter Erwerbstätigen stoßt die geplante Änderung auf Widerstand – hier sind es 68 Prozent, die dagegen sind.
Zustimmung findet die Erhöhung vor allem bei Anhängern bestimmter Parteien: 58 Prozent der Union-Wähler befürworten die Idee, ebenso 55 Prozent der Grünen-Anhänger.
Der Plan, das Renteneintrittsalter anzuheben, trifft auf erheblichen Widerstand. Vor allem in Ostdeutschland und bei bestimmten politischen Gruppen ist die Ablehnung groß. Die Debatte zeigt, wie tief die Gräben in der Rentenpolitik sind.
