René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Ziel für 2029
Emilia NeumannAfD-Landeschef Springer in Brandenburg bestätigt - René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Ziel für 2029
René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Er erhielt 82,3 Prozent der Stimmen der Mitglieder – ein leichter Anstieg gegenüber seinem vorherigen Ergebnis von 82,1 Prozent. Seine Führung fällt in eine Phase, in der die Partei ihren regionalen Einfluss vor der Landtagswahl 2029 weiter ausbaut.
Seit zwei Jahren steht Springer der Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg vor. In dieser Zeit verzeichnete die Partei wachsende Zustimmung, insbesondere bei Kommunalwahlen. Bei der Kreistagswahl im Landkreis Spree-Neiße am 8. März 2026 erreichte die AfD 42,4 Prozent der Stimmen und zog damit in die Stichwahl gegen die CDU ein.
Die politische Landschaft in Brandenburg hat sich seit der Landtagswahl 2024 verändert. Die damalige SPD/BSW-Koalition zerbrach, woraufhin eine neue SPD-CDU-Regierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke gebildet wurde. Diese Koalition will wirtschaftliche Herausforderungen bewältigen und dem Aufstieg der AfD entgegenwirken. Gleichzeitig hält die CDU wichtige Bürgermeisterposten, etwa in Guben, während die AfD in regionalen Umfragen weiterhin dominiert.
Für die Zukunft hat sich Springer ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die absolute Mehrheit bei der Landtagswahl 2029. Gelänge dies, könnte die AfD erstmals eine Alleinregierung in Brandenburg stellen – ein deutlicher Kurswechsel in der Landespolitik.
Springers Wiederwahl festigt seine Position als führende Figur der AfD in Brandenburg. Die starken Ergebnisse der Partei bei jüngsten Kommunal- und Europawahlen unterstreichen ihre anhaltende Bedeutung im Land. Die nächste Landtagswahl 2029 wird zeigen, ob die AfD ihre wachsende Unterstützung in eine regierungsfähige Mehrheit umsetzen kann.