Ramadan und Fastenzeit verbinden Niedersachsen in gemeinsamer Besinnung
Emma BeckerRamadan und Fastenzeit verbinden Niedersachsen in gemeinsamer Besinnung
Ramadan beginnt am 19. Februar und dauert bis zum 19. März 2026. Der heilige Monat ist geprägt von Fasten, Gebet und gemeinschaftlichen Zusammenkünften. In Niedersachsen haben politische und religiöse Führungspersönlichkeiten Botschaften der Einheit und Besinnung geteilt – zu einer Zeit, in der sowohl Muslime als auch Christen ihre jeweiligen Fasten- und Andachtszeiten beginnen.
Für Muslime ist der Ramadan eine Phase des Fastens von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang, gefolgt vom Iftar – der Mahlzeit, die das tägliche Fasten bricht. Dieses Ritual stärkt Gastfreundschaft, Gemeinschaftsgefühl und Großzügigkeit unter Familien und Nachbarn. Den Abschluss bildet das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, ein dreitägiges Fest der Dankbarkeit und Freude.
Gleichzeitig haben die Christen in Niedersachsen die 40-tägige Fastenzeit begonnen, die auf Ostern zusteuert. Die evangelische Kirche steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte" – ein Aufruf zu Mitgefühl und Selbstreflexion.
Ministerpräsident Olaf Lies richtete warme Worte an beide Gemeinschaften. Er beschrieb den Ramadan als eine Zeit der Besinnung, des Gebets und des Zusammenhalts und rief die Menschen dazu auf, Wertschätzung, Empathie und gegenseitige Unterstützung zu zeigen. Die Landesbeauftragte Deniz Kurku schloss sich diesen Gedanken an und betonte die Bedeutung von Einheit und Vielfalt in der niedersächsischen Gesellschaft. Kurku wünschte allen zudem eine gesegnete und friedvolle Fastenzeit.
Die zeitgleichen Andachtszeiten von Ramadan und Fastenzeit unterstreichen die gemeinsamen Werte der Besinnung und Gemeinschaft in Niedersachsen. Führungspersönlichkeiten ermutigten die Bürgerinnen und Bürger, in dieser heiligen Zeit Empathie und Solidarität zu leben. Auf den Ramadan folgt Eid al-Fitr, das mit drei Tagen festlicher Begegnungen das Ende der Fastenzeit markiert.






