Proteste gegen Streichung des Hautkrebs-Screenings für Über-35-Jährige
Emilia NeumannProteste gegen Streichung des Hautkrebs-Screenings für Über-35-Jährige
Pläne zur Abschaffung des Hautkrebs-Screenings für alle über 35-Jährigen lösen Empörung aus
Am Mittwoch, den 29. April, wird eine große Protestaktion stattfinden, bei der sich Aktivist:innen für den Erhalt der Früherkennungsuntersuchungen einsetzen. Die Absage der Screenings kommt zu einer Zeit, in der die Hautkrebsfälle in den letzten zwei Jahrzehnten stark angestiegen sind.
Die unter dem Motto "Rettet das Hautkrebs-Screening" stehende Demonstration wird von der Organisation Campact koordiniert. Ab 8:30 Uhr werden sich die Teilnehmer:innen in der Nähe des Bundeskanzleramts versammeln. Einige werden sich symbolisch entkleiden und Schilder mit nackten Körpern und Parolen hochhalten, um auf die Ungerechtigkeit der geplanten Kürzungen bei der Früherkennung aufmerksam zu machen.
Eine Petition gegen die Reform hat bereits eine halbe Million Unterschriften gesammelt. Die Campact-Aktivistin Annika Liebert gehört zu den lautstärksten Kritiker:innen der Pläne. Parallel dazu wird Gesundheitsministerin Nina Warken am selben Tag ihr umfassendes Reformpaket dem Kabinett vorlegen.
Da die Hautkrebsraten in den letzten Jahren stark gestiegen sind, ist die Früherkennung für viele zu einem zentralen Anliegen geworden. Die Demonstration soll sicherstellen, dass die Untersuchungen weiterhin allen Erwachsenen ab 35 Jahren ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen.
Die Entscheidung der Regierung zum Hautkrebs-Screening wird nun mit Spannung erwartet. Sollten die Kürzungen umgesetzt werden, könnte der Zugang zur Früherkennung für viele Menschen erschwert werden. Die Organisator:innen der Proteste hoffen, dass ihre Aktionen die Verantwortlichen zum Umdenken bewegen.






