29 March 2026, 00:16

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn planen gemeinsame Jugendprojekte gegen Kriminalität

Eine Gruppe von Menschen mit Möppen und Handschuhen hölt ein Schild mit der Aufschrift "Zuerst kamen sie wegen der Muslime und wir sagten nicht dieses Mal, verdammte Scheiße" mit Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn planen gemeinsame Jugendprojekte gegen Kriminalität

Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde in Nordhorn trafen sich kürzlich mit der örtlichen Polizei im Polizeirevier Nordhorn. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Stärkung der Zusammenarbeit sowie die Erörterung von Möglichkeiten, Jugendliche in die Kriminalprävention und soziale Verantwortung einzubinden.

Die Veranstaltung wurde von Frau Bruns, Leiterin des Nordhorner Polizeireviers, ausgerichtet. Zu den Teilnehmenden zählten Imam Jazib Ahmad Aziz sowie Rizwan Ranjah, der in der Gemeinde für den interreligiösen Dialog zuständig ist.

Polizeihauptmeister Jörg Reurik, der sich auf Präventionsarbeit spezialisiert hat, stellte bestehende Programme zur Jugendarbeit vor. Die Diskussion konzentrierte sich darauf, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu erreichen, respektvolles Verhalten zu fördern und das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung zu stärken.

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Beide Seiten loteten aus, wie die Zusammenarbeit vertieft werden kann – etwa in den Bereichen Kriminalprävention, gegenseitiges Verständnis und die Bedeutung eines offenen Dialogs. Die Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim betonte, wie wertvoll solche Begegnungen für den Aufbau von Vertrauen und Zusammenhalt in der Gemeinschaft sind.

Die Ahmadiyya-Gemeinde, die die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße betreibt, pflegt seit Langem regelmäßigen Kontakt zur örtlichen Polizei. Beamte bezeichneten die Partnerschaft als unverzichtbar, um Sicherheit und Kooperation in Nordhorn zu fördern.

Das Treffen unterstrich das gemeinsame Engagement von Ahmadiyya-Gemeinde und Polizei, bei Jugendprojekten enger zusammenzuarbeiten. Künftig sollen vor allem praktische Initiativen im Fokus stehen, die junge Menschen unterstützen und gleichzeitig den Gemeinschaftssinn stärken. Die Polizeidirektion sieht in dieser Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt zur Förderung des sozialen Zusammenhalts.

Quelle