Polizei in Niedersachsen: Gewerkschaft warnt vor strukturellen Defiziten trotz neuer Stellen

Polizei in Niedersachsen: Gewerkschaft warnt vor strukturellen Defiziten trotz neuer Stellen
Die Gewerkschaft der Polizei (DPolG) in Niedersachsen hat den Haushalt 2026 des Landes scharf kritisiert, weil er die langfristigen Herausforderungen im Polizeiberuf nicht ausreichend angehe. Zwar habe die rot-grüne Landesregierung neue Stellen und IT-Aufrüstungen beschlossen, doch die Gewerkschaft moniert, dass grundlegende strukturelle Probleme weiterhin ungelöst blieben. Ohne nachhaltige Finanzierung werde die Polizei künftigen Anforderungen nicht gerecht werden können, warnt die DPolG.
Am 18. Dezember 2025 verabschiedete die niedersächsische Landesregierung den Haushalt für 2026, der die Einstellung von 250 neuen Polizeianwärtern, 65 Verwaltungsmitarbeitern und 25 IT-Fachkräften vorsieht. Innenministerin Daniela Behrens (Grüne) betonte, diese Maßnahmen seien Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie. Doch Patrick Seegers, Landesvorsitzender der DPolG, bezeichnete die Pläne als unzureichend und verwies auf die wachsende Kluft zwischen genehmigten Stellen und der tatsächlichen Polizeipersonalausstattung.
Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass mehr Beamte die Polizei verließen, als neu eingestellt würden – ein netto Nullwachstum bei den Polizeipersonalzahlen. Seegers kritisierte zudem, dass viele Polizeidienststellen veraltet seien, mit maroder Technik und sanierungsbedürftigen Gebäuden. Diese Missstände belasteten nicht nur die Motivation und Gesundheit der Beamten, sondern beeinträchtigten auch die Polizeieinsatzfähigkeit.
Zudem prangerte die DPolG an, dass der Haushalt Forderungen nach einer Angleichung der Polizeizulagen an den Bundessstandard oder deren Einbeziehung in die Rentenberechnung ignoriert habe. Echte Digitalisierung erfordere substantielle Vorabinvestitionen, warnte die Gewerkschaft – halbherzige Lösungen würden langfristig teurer. Seegers betonte, dass echte Sicherheit nicht von politischen Ankündigungen abhänge, sondern von langfristiger Planung und gut ausgestatteten Beamten.
Zwar sieht der Haushalt 2026 neue Einstellungen und IT-Verbesserungen vor, doch die DPolG besteht auf tiefgreifendere Reformen. Ohne Lösungen für den Polizeipersonalmangel, die veraltete Polizeifahrzeugflotte und die Finanzierungslücken drohe die Polizei weiter zurückzufallen. Die Warnungen der Gewerkschaft deuten darauf hin, dass die aktuellen Maßnahmen kaum ausreichen dürften, um den wachsenden Anforderungen einer modernen Polizeiarbeit gerecht zu werden.

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