Polizei ermittelt nach brutaler Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund
Leni SchröderPolizei ermittelt nach brutaler Misshandlung eines Belgischen Schäferhunds in Dortmund
Die Dortmunder Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Die Aufnahmen verbreiteten sich rasant im Internet und führten zu Hunderten von Beschwerden und Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Behörden haben inzwischen Maßnahmen gegen den Verdächtigen ergriffen und die Sicherheit des Hundes sichergestellt.
Der Vorfall wurde der Polizei erstmals am Dienstag, dem 14. April, gemeldet. Die Beamten leiteten umgehend ein Strafverfahren nach dem deutschen Tierschutzgesetz ein. Bis Freitag hatten die Ermittler einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen erwirkt.
Als Hauptverdächtiger wurde ein 44-jähriger Dortmunder identifiziert. Bei der Durchsuchung wurde der Hund beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht. Die Polizei warnte zugleich, dass Personen, die Drohungen aussprechen oder zu Selbstjustiz aufrufen, selbst mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssten.
Unterdessen riefen die Behörden die Öffentlichkeit dazu auf, das Video nicht weiter zu verbreiten. Sie betonten, dass eine weitere Verbreitung die Schäden verstärken und die Ermittlungen behindern könnte.
Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht. Der Belgische Schäferhund befindet sich derzeit in der Obhut eines Tierheims, während das Verfahren läuft. Die Polizei wiederholte, dass jede Form von Vergeltung als Straftat geahndet werde.






