15 January 2026, 18:45

Pokal-Diebstahl in Berlin: Festnahmen nach spektakulären Razzien in drei Bundesländern

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Handballmannschaft aus dem Jahr 1930, mit einigen Mitgliedern im Vordergrund stehend und sitzend, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund und Text oben auf dem Bild.

Berlin: Festnahmen und Razzia nach Diebstahl des Handball-Meisterschaftspokals - Pokal-Diebstahl in Berlin: Festnahmen nach spektakulären Razzien in drei Bundesländern

Zwei Männer sind im Zusammenhang mit dem Diebstahl eines Meisterschaftspokals aus einem Berliner Handball-Bundesliga-Verein festgenommen worden. Die Polizeieinsätze erstreckten sich über mehrere Regionen, darunter Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden Gold, Bargeld und einen Schmelzofen. Die Ermittler prüfen nun mögliche Verbindungen zu weiteren Einbrüchen.

Die Festnahmen erfolgten nach koordinierten Razzien in Berlin und Brandenburg. Die Beamten sicherten Gold im niedrigen sechsstelligen Bereich, 15.000 Euro in bar, eine eingeschmolzene Silberbarre sowie einen Schmelzofen. Diese Gegenstände wurden im Rahmen der Operationen in Verbindung mit den beiden Tatverdächtigen gefunden.

Ein 41-jähriger Mann wurde am Dienstag festgenommen und sitzt seitdem auf richterlichen Haftbefehl in Untersuchungshaft. Ein 62-Jähriger wurde zunächst zur Vernehmung vorgeführt, später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern führte die Polizei im Zusammenhang mit dem Fall Einsätze durch. Die laufende Auswertung der Beweismittel deutet darauf hin, dass die Verdächtigen mit weiteren Einbrüchen in Verbindung stehen könnten – über den Pokal-Diebstahl hinaus.

Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die beschlagnahmten Gegenstände und mögliche Verstrickungen in andere Straftaten prüfen. Der 41-Jährige bleibt in Haft, der 62-Jährige wurde unter Vorbehalt weiterer Ermittlungen entlassen. Bestätigte Details zu einer mutmaßlichen Beteiligung der Männer an anderen Diebstählen liegen bisher nicht vor.