Pocher zerlegt Raabs TV-Comeback: "Katastrophales Scheitern" ohne Chance auf Erfolg
Mila VoigtPocher zerlegt Raabs TV-Comeback: "Katastrophales Scheitern" ohne Chance auf Erfolg
Die langjährige Feindschaft zwischen Oliver Pocher und Stefan Raab ist erneut aufgeflammt. Nach Raabs Rückkehr ins Fernsehen im September 2024 hat Pocher die neuen Projekte seines einstigen Konkurrenten öffentlich scharf kritisiert. Der Streit unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der deutschen Unterhaltungsbranche.
Stefan Raab hatte sich 2015 aus dem Fernsehen zurückgezogen, blieb aber hinter den Kulissen aktiv. Ab 2021 arbeitete er als Produzent unter dem Label Raab TV, brachte TV total mit Sebastian Pufpaff zurück und entwickelte Formate wie Tower Diving für RTL. Zudem gründete er 2018 die Eventfirma Laheif GmbH. Sein Vertrag mit Brainpool endete Ende 2023 und ebnete den Weg für sein Comeback vor der Kamera.
Sein Rückkehr im September 2024 folgte auf ein vielbeachtetes Box-Rematch gegen Regina Halmich. Doch seine neue Late-Night-Show kämpft mit Schwierigkeiten: Die Quoten und Marktanteile bleiben hinter den Erwartungen zurück. Die Comedy-Impro-Show Hier wird man kein Millionär wurde sogar wegen schwacher Einschaltquoten abgesetzt.
Oliver Pocher äußert sich seit Wochen unmissverständlich zu Raabs Misserfolgen. Er bezeichnete die neuen Formate als "katastrophales Scheitern" und warf ihnen mangelnde Originalität und Kreativität vor. Pocher zweifelt zudem an, dass es Raab bei seinem Comeback um Geld gehe – doch ob eines seiner aktuellen Projekte jemals an den Erfolg von TV total anknüpfen könne, stelle er infrage. Jede Folge der neuen Shows sei laut Pocher ein weiterer Schritt in Raabs "selbstgeschaufeltes Grab".
Bisher vermögen Raabs jüngste TV-Unterfangen nicht an die Resonanz seiner früheren Erfolge anzuknüpfen. Mit Pochers scharfer Kritik im Rücken bleibt die Zukunft seines Comebacks ungewiss. Die Rivalität der beiden Unterhalter zeigt keine Anzeichen einer Entspannung.






