Patrice Covics emotionaler Treffer: Vom Hertha-Talent zum Werder-Helden in Berlin
Leni SchröderPatrice Covic erzielt in seiner Heimatstadt und rührt Vater Ante - Patrice Covics emotionaler Treffer: Vom Hertha-Talent zum Werder-Helden in Berlin
Patrice Covic feierte bei seinem Bundesliga-Debüt in seiner Heimatstadt Berlin ein unvergessliches Tor. Der Moment war besonders emotional, da seine Familie seit langem eng mit der Fußballszene der Stadt verbunden ist. Sein Vater Ante spielte einst für Hertha BSC und trainierte sogar kurzzeitig die erste Mannschaft.
Der 22-Jährige traf in der 94. Minute und besiegelte damit Werder Bremens 4:1-Sieg gegen Union Berlin. Dass er ausgerechnet gegen den Stadtrivalen von Hertha BSC traf, machte den Moment noch bewegender. Covic hatte 16 Jahre in Herthas Jugendakademie verbracht, bevor er den Verein 2024 verließ, und bezeichnete den Klub später als "ein Stück meines Herzens".
Sein Vater Ante trainiert heute die U19 von Hertha BSC, was die Verbindung der Familie zum Berliner Fußball noch stärker macht. Nach dem Spiel scherzte Patrice über die Tradition von Werder Bremen, Neulinge im Torschützenkreis mit einer Strafe zu belegen – doch er versprach stattdessen, seine Mannschaftskollegen zu einem Essen einzuladen. Mit Blick auf die Zukunft äußerte er die Hoffnung, dass der Verein bald in die erste Liga zurückkehren werde.
Das Tor war für Covic ein besonderer Kreisschluss: Er wuchs in der Stadt auf und steht nun selbst als Profi auf dem Platz. Die Geschichte seines Vaters mit Hertha BSC – sowohl als Spieler als auch als Trainer – machte diesen Erfolg für den jungen Stürmer noch bedeutungsvoller.
Covics spätes Siegtor sicherte Werder Bremen drei wichtige Punkte und schuf eine bleibende Erinnerung in seiner Heimatstadt. Die tiefen Wurzeln des Stürmers im Berliner Fußball, kombiniert mit dem Erbe seines Vaters, verlieh diesem Meilenstein zusätzliche Bedeutung. Nun blickt er darauf, seinem Team beim Aufstieg zurück in die Bundesliga zu helfen.






