Olympische Winterspiele 2026 dominieren Quoten mit 22,3 Prozent Marktanteil
Emilia NeumannRund vier Millionen sehen Gil's Aussagen - Olympische Winterspiele 2026 dominieren Quoten mit 22,3 Prozent Marktanteil
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 zog ein Millionenpublikum an und verzeichnete 5,23 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 22,3 Prozent. Unterdessen musste Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! nach Gil Ofarims live bei RTL thematisierter Äußerung zum Davidstern-Skandal leichte Quoteneinbußen hinnehmen.
Die zeitgleiche Ausstrahlung beider Formate führte zu Verschiebungen in den Zuschauerzahlen der verschiedenen Altersgruppen.
Die Eröffnungsfeier der Winterspiele überzeugte besonders in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen mit einem Marktanteil von 22,7 Prozent. Insgesamt erreichte sie 22,3 Prozent und gehörte damit zu den meistgesehenen Programmen des Abends.
Am selben Abend sendete Ich bin ein Star eine Folge mit Gil Ofarims Stellungnahme zum Davidstern-Vorfall. Rund 3,97 Millionen Zuschauer schalteten ein, was einem Marktanteil von 15,8 Prozent entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Show noch auf 28,1 Prozent – ein für die Sendung ungewöhnlich niedriger Wert, der auf die Konkurrenz durch die Olympischen Spiele zurückzuführen war.
Während der Live-Sendung behauptete Ofarim, es gebe einen Zeugen, der seine Davidstern-Kette gesehen habe – ein Widerspruch zu früheren Berichten. Zudem warf er vor, belastendes Überwachungsmaterial sei manipuliert worden. Auf Nachfrage zu Details verwies er auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung, obwohl keine entsprechende Schweigepflicht bekannt ist.
Die Eröffnungsfeier der Winterspiele dominierte die Einschaltquoten und zog Millionen Zuschauer von Ich bin ein Star ab. Ofarims Auftritt in der Show sorgte zwar weiterhin für hohe Zuschauerzahlen, verzeichnete aber im Vergleich zu früheren Folgen einen Rückgang. Seine Behauptungen zum Davidstern-Vorfall und zur angeblichen Manipulation der Videoaufnahmen bleiben unverifiziert – weder die Existenz eines Zeugen noch eine Fälschung der Aufnahmen wurden bisher öffentlich bestätigt.






