30 May 2026, 20:15

Olivia Rodrigos neues Album erscheint mitten im "Babydoll-Dress-Gate"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigos neues Album erscheint mitten im "Babydoll-Dress-Gate"

Olivia Rodrigos neues Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint am 12. Juni. Die Veröffentlichung folgt auf monatelange Debatten über ihre Modeentscheidungen – insbesondere ihre verspielten Babydoll-Kleider. Sowohl Kritiker als auch Fans haben sich zu der Kontroverse geäußert, die inzwischen online als „Babydoll-Dress-Gate“ betitelt wird.

Der Gegenwind begann, nachdem Rodrigo in ihrem Musikvideo zu Drop Dead, einer der führenden Singles des Albums, ein solches Kleid trug. Das Outfit löste Kritik aus, manche bezeichneten es als unangemessen. Später trug sie ein ähnliches Modell bei einem Live-Auftritt in Barcelona, was die Diskussion erneut anheizte.

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Rodrigo nahm in einem Podcast-Interview zu der Debatte Stellung und nannte die Reaktionen „seltsam“ und „beunruhigend“. Sie argumentierte, dass die Empörung tiefere Probleme offenbare – darunter die kulturelle Tendenz, Mädchen für männliche Begierden verantwortlich zu machen. Die Sängerin deutete an, dass die Kritik auch eine Normalisierung schädlicher Einstellungen gegenüber jungen Frauen zeige.

Unterstützung erhielt Rodrigo von Courtney Love, die sie in den sozialen Medien verteidigte. Rodrigo selbst nennt Love – neben der feministischen Punk-Ikone Kathleen Hanna – als wichtige Inspirationsquelle für ihre mutigen Modestatements. Das Album enthält zudem den Hit The Cure, was die Vorfreude auf den Release am 12. Juni weiter steigert.

Die Veröffentlichung erfolgt mitten in anhaltenden Diskussionen über Mode, Feminismus und gesellschaftliche Doppelstandards. Rodrigos Reaktion auf die Kontroverse hat der Debatte eine weitere Ebene hinzugefügt. Mit You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love können Fans bald die Musik hinter den Schlagzeilen hören.

Quelle