14 March 2026, 12:16

Oliver Blume verdiente 2024 über 7 Millionen Euro als Doppel-Chef von VW und Porsche

Ein Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen verstecken, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen."

Oliver Blume verdiente 2024 über 7 Millionen Euro als Doppel-Chef von VW und Porsche

Oliver Blume, der ehemalige Doppel-Chef von Volkswagen und Porsche, erzielte im Jahr 2024 ein Einkommen von rund 7,4 Millionen Euro. Sein Vergütungspaket umfasste ein Grundgehalt, Pensionsbeiträge sowie langfristige Anreize, die an die Aktienperformance von Porsche geknüpft waren. Diese Summe bedeutete einen Anstieg um 3 Millionen Euro im Vergleich zu seinem Verdienst aus dem Jahr 2023.

Blumes Bezahlung spiegelte seine Führungsrolle bei beiden Konzernen wider, die er bis Anfang 2025 innehatte. Rund 1,9 Millionen Euro seines Gesamteinkommens stammten direkt von Porsche, der Rest war mit Volkswagen sowie leistungsabhängigen Prämien verknüpft. Zu seiner Vergütung zählten auch variable Bestandteile wie Boni, die an finanzielle Ziele gebunden waren, die der Aufsichtsrat vorgegeben hatte.

Seit Januar 2025 hat sich Blume von Porsche zurückgezogen, um sich vollständig auf Volkswagen zu konzentrieren. Michael Leiters, zuvor Technologievorstand bei Porsche, führt nun den Sportwagenhersteller. Während Blumes Einkommen offenlegt wurde, ist Leiters' Gesamtvergütung für 2023 nicht öffentlich bekannt.

Porsche-Führungskräfte erhalten in der Regel eine Kombination aus festem Gehalt und variablen Bezügen. Ihre Boni hängen davon ab, ob sie spezifische Finanzziele und Leistungsvorgaben erreichen, die vom Aufsichtsrat genehmigt wurden. Blumes Einkommen profitierte zusätzlich vom Börsengang von Porsche, der sich auf seine langfristigen Anreize auswirkte.

Blumes Wechsel zu einer einzigen Position bei Volkswagen folgt auf ein Jahr mit deutlichem Einkommenswachstum. Sein Vergütungspaket für 2024 unterstreicht die finanziellen Vorteile, die mit der Marktperformance von Porsche und den Unternehmenszielen verbunden sind. Die Vergütungsstruktur des Konzerns bleibt weiterhin an messbare Ergebnisse und den Aktionärswert geknüpft.

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