Niedersachsens Arbeitsmarkt im Januar: Weniger Stellen, mehr Unsicherheit für Jobwechsler

Niedersachsens Arbeitsmarkt im Januar: Weniger Stellen, mehr Unsicherheit für Jobwechsler
Januar bringt spürbaren Wandel auf dem Arbeitsmarkt in Niedersachsen
Der Januar hat auf dem Arbeitsmarkt in Niedersachsen eine deutliche Veränderung mit sich gebracht. Viele Arbeitnehmer überdenken ihre berufliche Laufbahn, doch wirtschaftliche Belastungen und weniger offene Stellen machen einen Wechsel schwieriger als noch vor einiger Zeit. Während einige Branchen unter Personalmangel leiden, kämpfen andere mit wachsender Unsicherheit und verschärfter Konkurrenz um Arbeitsplätze.
Der Jahresbeginn löst traditionell eine Welle von Jobwechseln aus, nicht zuletzt wegen der Personalplanung in Unternehmen. Größere Arbeitgeber stellen oft zu Beginn des Jahres neue Mitarbeiter ein, während dreimonatige Kündigungsfristen dazu führen, dass viele Beschäftigte um dieselbe Zeit ihre alten Positionen verlassen. Doch die Zahl der offenen Stellen geht zurück. Ende 2025 lag die bundesweite Zahl der vakanten Arbeitsplätze bei etwa 1,0 bis 1,05 Millionen – ein Rückgang von bis zu 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders die Industrie, allen voran die Automobilbranche und ihre Zulieferer im Raum Wolfsburg, steht unter starkem Kostendruck und muss umstrukturieren. Für Beschäftigte in diesen Bereichen gestaltet sich ein Jobwechsel zunehmend schwieriger. Gleichzeitig leiden der Pflegebereich sowie die Gesundheits-, Bildungs- und Sozialdienste weiterhin unter einem massiven Personalmangel. Trotz harter Arbeitsbedingungen trauen sich viele Mitarbeiter in diesen Feldern nach wie vor, den Arbeitgeber zu wechseln. Im Arbeitsagenturbezirk Braunschweig-Goslar waren im Dezember 2025 rund 4.585 offene Stellen gemeldet – weniger als in den Vorjahren, aber immer noch genug, um gewisse Bewegungen zu ermöglichen. Dennoch bleibt die wirtschaftliche Unsicherheit spürbar. Die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen stieg bis Ende 2025 auf etwa 268.700 Menschen (6,0 Prozent) und trägt zur zurückhaltenden Stimmung bei. Umfragen zufolge denken zwar etwa ein Drittel der Beschäftigten über einen Jobwechsel nach, doch nur acht bis zehn Prozent setzen diesen Schritt tatsächlich jedes Jahr um.
Der Arbeitsmarkt in Niedersachsen startet ungleich in das Jahr 2026. Während Branchen wie Pflege und Sozialdienste händeringend nach Personal suchen, sehen sich etwa die Automobilhersteller mit deutlich schwierigeren Bedingungen für Jobwechsel konfrontiert. Angesichts weniger offener Stellen und wirtschaftlicher Instabilität müssen Arbeitnehmer, die einen Wechsel in Erwägung ziehen, ein wettbewerbsintensiveres Umfeld meistern als in den Jahren zuvor.

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