09 June 2026, 20:12

Niedersachsen verwandelt alte Einfamilienhäuser in bezahlbaren Wohnraum

Niedersachsen unterstützt kommunale Beratung für die weitere Entwicklung älterer Wohngebiete

Niedersachsen verwandelt alte Einfamilienhäuser in bezahlbaren Wohnraum

Niedersachsen startet Initiative zur Umnutzung von Einfamilienhäusern in nachhaltigen Wohnraum

Niedersachsen hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um ungenutzte oder ineffizient genutzte Einfamilienhäuser in bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum umzuwandeln. Das Projekt mit dem Namen „Perspektive EFH“ wird über drei Jahre mit 160.000 Euro gefördert. Im Fokus stehen Wohnviertel, die zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren entstanden sind – hier haben sich durch veränderte Familienstrukturen und einen Mangel an bezahlbaren Alternativen viele Immobilien in Leerstand oder ineffizienter Nutzung befunden.

Die landesweite Beratungs- und Koordinierungsstelle wird vom „FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V.“ betrieben. Ihr Hauptziel ist es, Kommunen bei der Entwicklung von Wohnraumstrategien zu unterstützen und das Sanierungspotenzial bestehender Häuser zu erschließen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Erstellung von Informationsmaterialien, die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen sowie der Aufbau eines Netzwerks für lokale Behörden.

Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige Nachverdichtung in Städten. Durch die Konzentration auf ältere Einfamilienhausgebiete solle mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen und die bestehende Infrastruktur besser genutzt werden.

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Die Förderung fließt in konkrete Maßnahmen wie die Beratung von Hauseigentümern zu Umbaumaßnahmen und die Förderung gemeinschaftlicher Wohnmodelle. Langfristig soll so der Wohnraummangel verringert werden, ohne neue Flächen zu versiegeln.

Das Projekt „Perspektive EFH“ läuft über drei Jahre mit einem Budget von 160.000 Euro. Es zielt darauf ab, Wohnungsengpässe durch die Umnutzung älterer Einfamilienhäuser zu mildern und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen zu stärken. Der Erfolg der Initiative könnte künftige Wohnraumpolitiken in der Region prägen.

Quelle