Viele Baustellen geplant auf den Straßen Niedersachsens - Niedersachsen investiert 170 Millionen Euro in Straßen und Brücken
Niedersachsen startet im Frühjahr großes Straßen- und Brückensanierungsprogramm
Die Landesregierung in Niedersachsen plant für dieses Frühjahr den Start eines umfangreichen Modernisierungsprogramms für Straßen und Brücken. Für das Jahr 2026 wurden bis zu 170 Millionen Euro bereitgestellt, um das rund 8.000 Kilometer lange Straßennetz des Bundeslandes zu verbessern. Die Mittel fließen in den Neubau von Brücken, die Sanierung von Straßen sowie den Ausbau von Radwegen, um insbesondere die Anbindung ländlicher Regionen zu stärken.
Im Mittelpunkt des Programms stehen acht zentrale Brückenprojekte, darunter drei vollständige Neubauten: die Allerbrücke in Hodenhagen, die Okerbrücke bei Groß Schwülper und die Lapaubrücke. Diese Vorhaben sind Teil eines übergeordneten Brückenprogramms im Umfang von 45 Millionen Euro, das aus dem Bundesinfrastrukturfonds finanziert wird. Zusätzlich wurden 10 Millionen Euro als Puffer für unvorhergesehene Kosten zurückgelegt.
Rund 95 Millionen Euro sind für die Erneuerung und Modernisierung von etwa 200 Kilometern Landesstraßen vorgesehen. In den kommenden sieben Jahren soll die Regierung zwischen 2.000 und 3.000 Kilometer ihres Netzes sanieren. Auch Radfahrer profitieren von den Investitionen: Über 26 Millionen Euro sind für die Erneuerung von Radwegen in der gesamten Region eingeplant.
Das Gesamtbudget von 170 Millionen Euro setzt sich aus zwei Quellen zusammen: 115 Millionen Euro stammen aus dem Landeshaushalt, weitere 45 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die Infrastruktur. Die Bauarbeiten für die diesjährigen Projekte sollen im Frühjahr beginnen, während die Details des Programms für 2027 im kommenden Sommer bekannt gegeben werden.
Ziel der Maßnahmen ist es, Pendelzeiten zu verkürzen und die Verkehrsanbindung in ländlichen Gebieten zu verbessern. Mit dem baldigen Baubeginn startet die erste Phase, in der neue Brücken entstehen und wichtige Straßen instand gesetzt werden. Die Landesregierung kündigte an, in den nächsten Monaten weitere Pläne vorzustellen.






