Neuköllns Stromnetz bekommt eine 78-Millionen-Euro-Umspannstation bis 2031
Leni SchröderNeuköllns Stromnetz bekommt eine 78-Millionen-Euro-Umspannstation bis 2031
Neuköllns Stromversorgung steht vor einem großen Modernisierungsschub
In Berlin-Neukölln läuft derzeit ein umfangreiches Upgrade der Strominfrastruktur an. Die Stromnetz Berlin GmbH hat mit den Arbeiten für eine neue, 78 Millionen Euro teure Umspannstation begonnen, die das veraltete Werk an der Karl-Marx-Straße ersetzen soll. Das Projekt soll die zuverlässige Stromversorgung für zehntausende Haushalte und Unternehmen im Bezirk langfristig sichern.
Die bestehende Anlage versorgt das Gebiet seit den 1970er-Jahren mit Energie. Nun entsteht auf demselben Gelände ein modernes Ersatzbauwerk – parallel bleibt das alte Kraftwerk bis zur Fertigstellung in Betrieb.
Bevor 2027 die eigentlichen Bauarbeiten beginnen, führt Stromnetz Berlin zunächst Bodentests durch und räumt alte Fundamente. Noch im selben Jahr soll der Rohbau stehen, 2028 starten dann die Innenarbeiten.
Das neue Gebäude erhält eine Ziegelfassade, wobei dunkleres Mauerwerk die Treppenhäuser vor der helleren Außenwand akzentuiert. Zudem sind eine Rigolensystem zur Regenwassermanagement, begrünte Flächen und eine Solaranlage vorgesehen.
Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Ende 2031 geplant. Bis Ende 2033 werden sämtliche Kabelverbindungen vom Altbau umgelegt.
Das Vorhaben stellt eine der größten Investitionen in die Berliner Energieinfrastruktur der letzten Jahre dar. Die neue Umspannstation wird nach ihrer Fertigstellung den Bezirk über Jahrzehnte mit stabiler Stromversorgung ausstatten. Das Design verbindet moderne Technik mit nachhaltigen Elementen, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.






