Neues Gesetz begrenzt Spritpreis-Erhöhungen an deutschen Tankstellen
Der Bundestag hat ein neues Gesetz zur Regulierung der Spritpreise in Deutschland verabschiedet. Das Kraftstoffpreis-Anpassungsgesetz führt strengere Vorschriften für Tankstellen ein und begrenzt, wie oft diese die Preise erhöhen dürfen. Ziel der Maßnahme ist es, übermäßige Preisschwankungen einzudämmen und für mehr Transparenz für Autofahrer zu sorgen.
Nach dem neuen Gesetz dürfen Tankstellen die Preise nur noch einmal täglich – und zwar mittags – anheben. Preissenkungen sind hingegen jederzeit möglich. In bestimmten Fällen müssen Unternehmen Preissteigerungen zudem begründen und nachweisen, dass diese auf tatsächlichen Kostenerhöhungen basieren.
Das Bundeskartellamt erhält erweiterte Befugnisse, um gegen marktbeherrschende Akteure im Spritsektor vorzugehen. Verstöße gegen die Regeln können mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Das Gesetz wurde von CDU/CSU, SPD und den Grünen unterstützt.
Nach einem Jahr soll die Wirkung des Gesetzes überprüft werden, um dessen Effektivität zu bewerten. Die Änderungen sollen für stabilere Spritpreise und nachvollziehbare Gründe bei Erhöhungen sorgen. Die Regierung wird die Einhaltung streng überwachen und Verstöße sanktionieren. 2025 wird schließlich bilanziert, ob das Gesetz seine Ziele erreicht hat.






