Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Wohnungsbau bis 2024 revolutionieren
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, noch vor Ende 2023 das Gebäudetyp-E-Gesetz einzuführen. Das neue Gesetz soll die Baukosten senken und den Bau bezahlbaren Wohnraums beschleunigen. Damit will die Regierung die Wohnungsnot lindern, indem überflüssige Standards abgebaut und Bauvorschriften vereinfacht werden.
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Ausgaben durch effizientere Bauprozesse zu reduzieren. Hubertz betonte, dass schnelleres Bauen direkt zu Kosteneinsparungen führe: "Wer schneller bauen kann, spart viel Geld." Die Bundesregierung will sich von übermäßig strengen Vorgaben verabschieden, die in den vergangenen Jahren die Preise in die Höhe getrieben haben.
Obwohl der genaue Zeitpunkt für die Verabschiedung des Gesetzes noch nicht feststeht, versicherte Hubertz, dass es sorgfältig ausgearbeitet werde. Derzeit finden Abstimmungen mit Branchenexperten und Verbänden statt, um sicherzustellen, dass die endgültige Fassung wirksam ist. "Entscheidend ist, dass das Gesetz gut gemacht sein muss", sagte sie und fügte hinzu: "Bis Jahresende werden wir das schaffen."
Das Gebäudetyp-E-Gesetz soll durch den Abbau von Hürden in der Baubranche Wohnraum erschwinglicher machen. Falls es wie geplant umgesetzt wird, könnte es zu schnelleren Genehmigungsverfahren und geringeren Baukosten führen. Die Regierung erwartet, dass die Änderungen noch vor 2024 in Kraft treten.






