27 March 2026, 08:14

Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Chancengleichheit und Gewaltprävention stärken

Eine Karte von Europa, die den Geschlechtergleichstellungsindex 2017 anzeigt, mit Regionen, die nach Gleichstellungsniveaus farbcodiert sind und erklärendem Text auf der linken Seite.

Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Chancengleichheit und Gewaltprävention stärken

Maria Carroccio Ricchiuti übernimmt im April das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten in Solingen. Sie folgt auf Aldona Fenz, die diese Position zuvor innehatte. Mit ihrer Ernennung rückt sie die Themen faire Teilhabe, Chancengleichheit und die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in den Fokus.

Carroccio Ricchiuti ist ausgebildete Soziologin und verfügt über einen Master in Community Development. Bevor sie diese Stelle antritt, leitete sie seit Ende 2018 die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss". Zuvor arbeitete sie als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum sowie als Quartiersmanagerin in Hasseldelle.

Zu ihren Schwerpunkten gehört es, die Lücke zwischen gesetzlicher Gleichstellung und gelebter Praxis zu schließen. Dafür plant sie, eng mit der Verwaltung und der Stadtgesellschaft zusammenzuarbeiten. Ein zentrales Anliegen wird zudem die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein.

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Mit langjähriger Erfahrung in sozialen Projekten gilt Carroccio Ricchiuti als gut vorbereitet, um die Gleichstellungsarbeit in Solingen voranzubringen. Sie hat klare Ziele gesetzt: die Förderung von Vielfalt, den Zugang zu fairen Chancen und den Dialog in der Stadt zu stärken.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte tritt ihr Amt im April an. Ihr soziologischer Hintergrund und ihre Arbeit in der Gemeinschaft werden ihren Ansatz prägen. Die Stadt erwartet, dass sie durch Zusammenarbeit und gezielte Maßnahmen die Gleichstellungspolitik weiter ausbaut.

Quelle