Müller stoppt geplante Filialeröffnung in China und setzt auf Europa
Leni SchröderMüller stoppt geplante Filialeröffnung in China und setzt auf Europa
Müller hat seine Pläne zur Eröffnung von Filialen in China verschoben – trotz früherer Fortschritte im Shanghaier Stadtteil Pudong. Ursprünglich wollte das Unternehmen seinen ersten Standort Ende 2026 eröffnen, doch diese Bestrebungen wurden nun vorerst gestoppt. Gleichzeitig bleibt die Expansion in anderen europäischen Märkten eine Priorität.
Der deutsche Einzelhändler hatte vorgesehen, im vierten Quartal 2026 mit einer ersten Filiale in den chinesischen Markt einzutreten. Chu Tongzhou, der Leiter der China-Geschäfte von Müller, hatte sogar bereits einen Standort in Pudong bestätigt. Gespräche mit den lokalen Behörden wurden als offen und konstruktiv beschrieben, und das Unternehmen hegte langfristige Pläne, innerhalb von fünf Jahren bis zu 500 Filialen im ganzen Land zu eröffnen.
Doch nun hat das Unternehmen diese Investitionsvorhaben auf Eis gelegt. Zwar stellt die Entscheidung einen Rückschlag dar, doch schließt Müller eine spätere Expansion in China nicht grundsätzlich aus. Stattdessen verlagert sich der Fokus auf den Ausbau der Präsenz in Europa, insbesondere in der Slowakei und Tschechien.
Die Verzögerung bedeutet, dass der geplante Markteintritt in China vorerst nicht wie vorgesehen stattfinden wird. Das Interesse am Markt bleibt zwar bestehen, doch konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf das europäische Wachstum. Ein neuer Zeitplan für China wurde bisher nicht bekannt gegeben.






