Monatelange Vollsperrung: Bahnstrecke im Süden Frankfurts wird saniert
Emilia NeumannMonatelange Vollsperrung: Bahnstrecke im Süden Frankfurts wird saniert
Große Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April wird eine wichtige Bahnverbindung im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat stillgelegt. Betroffen ist die Strecke zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof, während die Deutsche Bahn dringende Bauarbeiten durchführt. Die vorübergehenden Änderungen im Zugverkehr bleiben bis Mitte Mai bestehen.
Vom 4. April bis zum 15. Mai ersetzt die Deutsche Bahn die marode Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße. Zwei provisorische Bauwerke werden errichtet, um den Zugverkehr bis Ende 2027 aufrechtzuerhalten. Zu den Arbeiten gehören der Rückbau von Dammabschnitten, das Rammen von Pfählen sowie der Einsatz von Schwerlastkränen, um die neuen Brückenteile zu positionieren.
In dieser Zeit wird die RB58 tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet. Nachts entfallen die Verbindungen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Auch einige Früh- und Spätverbindungen im Fernverkehr müssen mit Ausfällen oder ausfallenden Halten rechnen.
In der Nähe von Forsthaus wird zudem eine höhenfreie Kreuzung mit neuen Pfählen und Behelfsbrücken modernisiert. Die RE59 verkehrt zwischen Frankfurt-Ost und dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen nicht. Trotz der Sperrungen bleibt der Zugbetrieb aufrechterhalten, während die Bauteams die Fundamente für die dauerhafte Brücke vorbereiten.
Die Bauarbeiten werden bis zum 15. Mai den Pendler- und Fernverkehr beeinträchtigen. Provisorische Brücken sichern den Schienenverkehr für die kommenden Jahre, bis die neue Infrastruktur fertiggestellt ist. Die Deutsche Bahn hat die Fahrpläne angepasst, um die Auswirkungen zu begrenzen, doch einige Strecken bleiben vorerst eingestellt.






