Heimatstadt feiert Olympiagold für Rodeler Langenhan - Max Langenhan holt Deutschlands erstes Gold bei Olympia 2026
Deutschland holt erste Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo
Max Langenhan, ein Rodler aus Thüringen, sicherte sich den Sieg im Einsitzer der Männer und bescherte Deutschland damit den ersten Olympiasieg dieser Spiele. Sein Triumph markiert einen historischen Moment für das Land, das zuvor noch keine Goldmedaille bei diesen Wettkämpfen gewonnen hatte.
Langenhans' Erfolg krönte eine überzeugende Leistung auf der Bahn, mit der er sich die Spitzenposition sicherte. Der 25-Jährige, bereits amtierender Weltmeister, hatte zuvor am Eröffnungstag der Spiele mit seiner lockeren Reaktion auf die offizielle Olympische Kleidung der deutschen Mannschaft für Aufmerksamkeit gesorgt.
In seiner Heimatstadt Friedrichroda verfolgten Anwohner das Rennen live und brachen in Jubel aus, als er die Ziellinie überquerte. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt würdigte den Erfolg später als einen "Meilenstein für die Sportgeschichte des Landes".
Noch am selben Tag hatten zwei weitere Athletinnen aus Thüringen zum deutschen Medaillenerfolg beigetragen: Sie gehörten zum Mixed-Staffelteam im Biathlon, das Bronze holte und damit die Präsenz der Region bei den Spielen unterstrich.
Langenhans' Goldmedaille beendet Deutschlands Wartezeit auf den ersten Olympiasieg in Mailand und Cortina. Der Erfolg unterstreicht zudem Thüringens wachsenden Einfluss im Wintersport. Sowohl seine Heimatstadt als auch Landesvertreter betonten die Bedeutung seiner Leistung.






