Marburger Karneval endet mit Schlüsselübergabe und Hoffnung auf 2026

Emma Becker
Emma Becker
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Eine Frau in einem bunten Kleid, die lächelt, umgeben von der Schrift "Carnaval Festival 2014" in fetter schwarzer Schrift auf einem leuchtend gelben Hintergrund.Emma Becker

Marburger Karneval endet mit Schlüsselübergabe und Hoffnung auf 2026

Marburgs Karnevalssaison endet mit traditioneller Zeremonie

Die diesjährige Karnevalssaison in Marburg ist offiziell mit einer feierlichen Schlüsselübergabe zu Ende gegangen. Der Schlüssel zum Rathaus wurde Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und den Stadträten zurückgegeben – ein symbolischer Akt, der das Ausklingen der Festlichkeiten markiert. Gleichzeitig wurden die Organisatoren und ehrenamtlichen Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz gewürdigt, mit dem sie Farbe und Freude in die Stadt brachten.

Das Festkomitee kündigte zudem an, den traditionellen Rosenmontagszug im Jahr 2026 wiederaufleben zu lassen. Aus Sicherheitsgründen wird es jedoch vorerst kein Umzug durch die Straßen geben, sondern eine stationäre Veranstaltung.

Wochenlang hatten Freiwillige mit großem Engagement eine ausgelassene Karnevalsstimmung in Marburg geschaffen. Für ihren Einsatz wurden sie mit der Verleihung des Hahnenordens und des Magistratsordens geehrt – Auszeichnungen für alle, die sich besonders verdient gemacht haben. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bedankte sich persönlich bei den Helfern und betonte, wie sehr ihr Engagement die Bewohner zum Lachen gebracht und unvergessliche Momente geschaffen habe.

Der Dank des Marburger Karnevalsfestausschusses galt nicht nur den Ehrenamtlichen, sondern auch den städtischen Mitarbeitern, die die Veranstaltungen unterstützt hatten. Beim Abschlussakt verkündeten das Prinzenpaar Vanessa I. und Antoni I. sowie Zugmarschall Toni Ahlendorf das Ziel, den Rosenmontagszug bereits im nächsten Jahr zurückzubringen. Aktuelle Planungen sehen jedoch vor, dass am 16. Februar 2026 zunächst eine stationäre Feier stattfinden wird – statt eines klassischen Umzugs. Hintergrund sind weiterhin bestehende Sicherheitsbedenken.

Damit der Zug in den folgenden Jahren wieder in gewohnter Form stattfinden kann, hat sich das Komitee ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Mindestens 50 Gruppenanmeldungen sollen zusammenkommen. Zudem werden lokale Unternehmen und Vereine um Unterstützung gebeten, um die Rückkehr des Umzugs zu ermöglichen. Bisher liegen noch keine Angaben dazu vor, wie viele Gruppen sich bereits für die geplante Veranstaltung angemeldet haben.

Mit der symbolträchtigen Rückgabe der Rathaussymbolik endete die Karnevalssaison in Marburg offiziell. Ob der Rosenmontagszug 2026 in voller Pracht zurückkehrt, bleibt zwar noch ungewiss – doch die Organisatoren arbeiten weiter an einer Rückkehr. Der Erfolg künftiger Feiern wird maßgeblich von der Unterstützung der Bevölkerung und dem Engagement der Helfer abhängen.

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