Las Vegas: Neue Restaurants und Abschiede prägen die Gastronomieszene 2024
Mila VoigtLas Vegas: Neue Restaurants und Abschiede prägen die Gastronomieszene 2024
Las Vegas steht in diesem Jahr vor einem Umbruch in seiner Gastronomieszene. Mehrere hochkarätige Neueröffnungen und Schließungen werden die Restaurantlandschaft der Stadt neu prägen. Während neue Konzepte Einzug halten, müssen einige langjährige Namen ihre Türen für immer schließen.
Zwei neue japanische Restaurants werden bald in der Stadt eröffnet. Tonshou, ein Fine-Dining-Konzept, soll noch vor Ende des Sommers seine Pforten öffnen. Dort wird auch die Bar Centifolia zu finden sein, eine Cocktailbar aus Tokio, die für ihre spektakulär inszenierten Drinks bekannt ist – kreiert vom Besitzer Yuzo Komai. Im selben Haus entsteht zudem der zweite Standort von Silverlake Ramen in Las Vegas, einem beliebten Lokal, das 2025 zu den Top 100 der besten Ramen-Restaurants der USA auf Yelp zählte. Bereits 2023 hatte die Kette ihren ersten Standort in der Stadt, im Viertel Chinatown, eröffnet.
Gleichzeitig verschwinden einige vertraute Namen. Guy Fieris El Burro Borracho im Rio hat nach anhaltenden Schwierigkeiten in der Nach-Pandemie-Zeit geschlossen. Tony Roma's am Fremont Street Experience wird am 9. Mai folgen. Damit verbleiben der Kette nur noch zehn Standorte in den USA – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem einstigen Höhepunkt von fast 200 Filialen.
Am Strip bleibt Giada im Cromwell vorerst geöffnet, obwohl die Zukunft des Restaurants ungewiss ist. Sein Schicksal hängt von der Partnerschaft zwischen Giada De Laurentiis und PENN Entertainment ab. Eine weitere Neueröffnung steht mit Wolf by Vanderpump an, das Ende 2026 im Erweiterungsbau des Resorts World am nördlichen Strip eröffnen soll. Weitere Standorte unter dem Vanderpump-Label sind darüber hinaus bisher nicht bestätigt.
Die Veränderungen spiegeln einen Wandel in der Las-Vegas-Gastronomie wider. Neue Konzepte wie Tonshou und Silverlake Ramen bringen frische Angebote, während Schließungen die Präsenz etablierter Ketten verringern. Die kulinarische Szene der Stadt bleibt in Bewegung – zwischen Abschieden und Neuanfängen.






