11 June 2026, 00:21

Krachs Steuerplan: Fünf-Prozent-Abgabe für Superreiche bis 2030

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krachs Steuerplan: Fünf-Prozent-Abgabe für Superreiche bis 2030

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuerplan vorgelegt. Er schlägt eine befristete Solidaritätsabgabe von fünf Prozent für Spitzenverdiener vor, um die wachsende Ungleichheit in der Gesellschaft zu bekämpfen. Betroffen wären Einzelpersonen mit Einkommen über 300.000 Euro sowie verheiratete Paare mit einem gemeinsamen Jahreseinkommen von mehr als 500.000 Euro.

Laut Krachs Entwurf soll die Abgabe bis 2030 gelten. Die Einnahmen würden direkt in Bildungsprogramme und Familienförderung fließen. Er begründet den Vorschlag mit Studien, die auf eine zunehmende Konzentration von Superreichen in Deutschland hinweisen.

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Gleichzeitig kritisierte er die geplanten Sparmaßnahmen scharf. Diese Kürzungen, warnte Krach, würden vor allem vulnerable Gruppen wie Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende unverhältnismäßig hart treffen. Er forderte die SPD auf, sich gegen jede Einsparung zu stellen, die diese Bevölkerungsgruppen benachteiligt.

Besonders wichtig sei es ihm, das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen. Indem die Solidaritätsabgabe an den Beginn der Reformen gestellt werde, sende man ein klares Signal für Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich, so Krach.

Die geplante Abgabe würde ausschließlich die höchsten Einkommensgruppen belasten. Die Mittel sollen bis zum Auslaufen der Steuer 2030 in Bildung und Familienförderung investiert werden. Krachs Priorität liegt darauf, die Schwächsten zu schützen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Ungleichheiten im Land zu verringern.

Quelle