Königin Silvia diskutiert in Berlin über konkrete Schritte für besseren Kinderschutz
Emma BeckerKönigin Silvia diskutiert in Berlin über konkrete Schritte für besseren Kinderschutz
Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), beginnt mittags im Hotel Adlon. Sie knüpft an ein ähnliches Treffen an, das Anfang dieses Jahres im Schloss Bellevue stattfand.
An der Gesprächsrunde nehmen Vertreter aus Politik, Justiz und verschiedenen Bereichen der Gesellschaft teil. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten zu benennen, um den Kinderschutz in Deutschland zu verbessern. Mit an der Organisation beteiligt ist Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM).
Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Initiative. Die WCFD, die Königin Silvia 1999 gründete, leitet die Diskussionen. Die 1943 in Heidelberg geborene Monarchin setzt sich seit Langem für die Rechte von Kindern ein.
Das Treffen soll die Debatten in praktische Schritte zum Schutz von Kindern überführen. Teilnehmer aus verschiedenen Sektoren werden klare Zuständigkeiten definieren, um Schutzmaßnahmen zu stärken. Die Ergebnisse sollen künftige Politiken und Maßnahmen in Deutschland prägen.






