Klinikum Peine ist jetzt öffentlich-rechtlich – was sich für Patienten ändert
Emma BeckerKlinikum Peine ist jetzt öffentlich-rechtlich – was sich für Patienten ändert
Klinikum Peine wird nun offiziell eine öffentlich-rechtliche Einrichtung
Das Klinikum Peine firmiert seit dem 12. Februar 2023 unter dem Namen Klinikum Peine AöR als Anstalt des öffentlichen Rechts. Die Umwandlung erfolgte nach einem formalen Verfahren und wurde im Handelsregister eingetragen. Mit der Neuaufstellung soll die Zukunft des Krankenhauses als leistungsstarker Gesundheitsversorger gesichert werden.
Die Rechtsform des Hauses wechselte von einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) zu einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft. Gleichzeitig wurde der bisherige Aufsichtsrat in einen Verwaltungsrat umgewandelt. Landrat Henning Heiß bleibt dessen Vorsitzender und gewährleistet so Kontinuität in der Führung.
Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Dr. Dirk Tenzer berufen. An seiner Seite nimmt Christopher Hempel ebenfalls einen Platz im neu gebildeten Gremium ein. Gemeinsam werden sie die Geschicke des Klinikums innerhalb der aktualisierten Rechtsstruktur lenken.
Vorübergehend übernimmt der bestehende Betriebsrat für die Dauer von vier Monaten die Aufgaben des Personalrats. Diese Regelung basiert auf einer Übergangsbetriebsvereinbarung. In dieser Zeit beginnen die Vorbereitungen für die Neuwahl des Personalrats sowie die Bestellung der Mitarbeitervertreter für den Verwaltungsrat.
Noch nicht bekannt gegeben wurden Details dazu, wie sich die Umstrukturierung auf die Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Ärzten oder anderen externen Partnern auswirkt.
Die Umwandlung in eine öffentlich-rechtliche Einrichtung markiert einen bedeutenden Schritt für das Klinikum Peine. Die neue Struktur soll die langfristige Stabilität und die Qualität der Patientenversorgung stärken. In den kommenden Monaten werden weitere Wahlen und Ernennungen den Transformationsprozess abschließen.






