05 April 2026, 10:16

"Klar" kehrt 2026 mit brisanten Themen und neuem Moderationsduo zurück

Schwarze und weiße Titelseite der Illustrated Police News von 1867 mit einer zentralen Illustration einer Gruppe von Menschen und dem Text "Police News" mit einem Logo oben.

"Klar" kehrt 2026 mit brisanten Themen und neuem Moderationsduo zurück

Neue Staffel von Klar: Ab April 2026 mit sechs Folgen zu gesellschaftlichen Konfliktthemen

Im April 2026 startet eine neue Staffel der Sendung Klar mit sechs Folgen, die sich mit polarisierenden sozialen Themen befassen. Die erste Ausgabe, moderiert von Tanit Koch, wird am 15. April ausgestrahlt und widmet sich der zunehmenden Feindseligkeit gegenüber Polizeibeamten. Die Sender NDR und BR positionieren das Format als Plattform, um gesellschaftliche Spannungen und Versäumnisse zu dokumentieren.

Die Rückkehr der Sendung erfolgt nach einem turbulenten Jahr, das von Vorwürfen der Voreingenommenheit und einem viel beachteten Moderationswechsel im Jahr 2025 geprägt war.

Die Premiere mit dem Titel "Zielscheibe Polizei – Beleidigungen, Hass und Gewalt" eröffnet das NDR-Programm 2026. Tanit Koch, die Anfang des Jahres von NDR verpflichtet wurde, übernimmt die erste Folge. Ihre Berufung folgte auf monatelange Kontroversen um Julia Ruhs, der während ihrer Zeit bei Klar Parteilichkeit vorgeworfen worden war. Ruhs war 2025 in Hamburg abrupt entlassen worden, was Proteste und Vorwürfe einer "Cancel Culture" gegen den NDR auslöste.

Bis April 2026 hatte sich die Kritik an Kochs Engagement weitgehend gelegt. Das Publikum reagierte positiv auf ihre Erfahrung und ihren inhaltlichen Fokus. Unterdessen wird Julia Ruhs drei Folgen von Klar unter der Regie des BR präsentieren; ihre erste Sendung läuft am 29. April.

Die Staffel 2026 knüpft an drei Pilotfolgen aus dem Jahr 2025 an, die sich mit Migration, der Unzufriedenheit von Landwirten und den Folgen der COVID-19-Pandemie beschäftigten. Kritiker werfen Klar seitdem vor, rechtspopulistische Themen aufzugreifen. Trotz dieser Vorbehalte betonen NDR und BR, die Sendung werde sich weiterhin ungeschönt mit großen Kontroversen auseinandersetzen.

Für 2026 sind sechs Folgen geplant, die sich NDR und BR teilen. Die Serie will gesellschaftliche Brüche dokumentieren – und muss sich dabei weiterhin mit Fragen zur redaktionellen Ausrichtung auseinandersetzen. Kochs erste Folge zum Thema Gewalt gegen Polizisten gibt den Ton an für eine Staffel, die sich polarisierenden Debatten stellt.

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