Känguru-Chili in Erlanger Uni-Mensa polarisiert und begeistert

Emilia Neumann
Emilia Neumann
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Ein Glas mit geschnittenen Chilistücken, mit einer Flasche im Hintergrund.Emilia Neumann

Känguru-Fleisch in der Universitätsmensa kommt nicht bei allen gut an - Känguru-Chili in Erlanger Uni-Mensa polarisiert und begeistert

Känguru-Chili in Uni-Mensa sorgt für Aufsehen

Eine Hochschulmensa in Deutschland hat mit einem ungewöhnlichen Gericht für Gesprächsstoff gesorgt: Zum ersten Mal stand dort Känguru-Chili auf dem Speiseplan. In der Mensa der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen war die exotische Speise ein voller Erfolg – alle 400 Portionen waren innerhalb eines Tages vergriffen. Die Reaktionen reichten von begeistertem Lob über den Geschmack bis hin zu ekelnder Ablehnung, selbst ein bekannter Autor meldete sich zu Wort.

Das Känguru-Chili wurde im Mensagebäude am Langemarckplatz mit Basmatireis serviert. Studierende und Mitarbeiter standen Schlange, um es zu probieren, und die Universität berichtete von überwiegender Begeisterung. Am Ende war keine einzige Portion übrig geblieben.

Die ungewöhnliche Menüwahl verbreitete sich schnell im Netz. Ein Reddit-Nutzer teilte seine Erfahrungen – und löste damit eine hitzige Debatte über den Geschmack von Kängurufleisch aus. Manche beschrieben es als mager und köstlich, andere fanden es schlicht abstoßend. Selbst Marc-Uwe Kling, Autor der Känguru-Chroniken, beteiligte sich an der Diskussion und äußerte sich zum Geschmackstest.

Trotz des medialen Echos bleibt Kängurufleisch in europäischen Schul- und Hochschulmensen eine Seltenheit. In den vergangenen fünf Jahren gab es nur vereinzelte Versuche in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Diese oft mit Nachhaltigkeitsinitiativen verbundenen Experimente erhielten kaum öffentliche Aufmerksamkeit. Die meisten Reaktionen bezogen sich zwar auf ökologische Vorteile, doch kulturelle Vorbehalte bremsen eine breitere Akzeptanz weiterhin aus.

Das Känguru-Chili in der Erlanger Uni-Mensa war jedenfalls ein voller Erfolg – alle Portionen fanden Abnehmer. Zwar spaltete das Gericht die Meinungen, doch es lenkte den Blick auf die anhaltende Debatte über alternative Fleischquellen in der Gemeinschaftsverpflegung. Vorerst bleibt Känguru in europäischen Kantinen jedoch eine Kuriosität und kein fester Bestandteil des Speiseplans.

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