28 April 2026, 08:33

Kampeter warnt: Deutschland verliert Wettbewerbsfähigkeit durch Reformstau und hohe Kosten

Liniengraph auf weißem Hintergrund, der erhöhte Produktivität über 35 Jahre zeigt, mit Text, der besagt, dass die Vorteile nicht die Mittelschicht erreicht haben.

Kampeter warnt: Deutschland verliert Wettbewerbsfähigkeit durch Reformstau und hohe Kosten

Steffen Kampeter, Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat gewarnt, dass Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen muss. In jüngsten Stellungnahmen kritisierte er hohe Kosten, schwache Produktivität und mangelnde Reformbereitschaft der Politik.

Kampeter argumentierte, Deutschland habe seit den Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen seinen "Arbeitsantrieb" verloren. Das Land sei trotz früherer Fortschritte in Selbstzufriedenheit verfallen, so der Vorwurf. Als Beispiel nannte er die Automobilindustrie, die zeige, dass heute auch andere Nationen hochwertige Fahrzeuge bauen könnten.

Drei zentrale Belastungen für Unternehmen hob er hervor: explodierende Energiepreise, überbordende Bürokratie und steigende Lohnkosten. Diese Faktoren machten Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Standorten weniger attraktiv, betonte Kampeter. Die Politik müsse dringend handeln, um die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern.

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Der BDA-Chef forderte zudem die Arbeitnehmer auf, ihre Produktivität zu steigern. Die Verantwortung für die Steuerpolitik wies er klar der Regierung zu, der er ein "offensichtliches Versagen" bei notwendigen Reformen vorwarf.

Kampeters Äußerungen unterstreichen die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen Deutschlands. Ohne Veränderungen bei Kosten, Regulierung und Arbeitsleistung drohe das Land weiter zurückzufallen, warnte er. Seine Kritik setzt sowohl Unternehmen als auch Politiker unter Handlungsdruck.

Quelle