Jella Veit rückt überraschend in den DFB-Kader für die WM-Quali nach
Leni SchröderSophia Kleinherne muss das DFB-Team der Frauen verlassen - Jella Veit rückt überraschend in den DFB-Kader für die WM-Quali nach
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat kurzfristig eine Änderung im Kader für die beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspiele vorgenommen. Sophia Kleinherne fällt verletzungsbedingt aus – die 20-jährige Jella Veit rückt als ihre Ersatzspielerin nach. Die junge Verteidigerin erhält damit die Chance, ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft zu geben.
Kleinherne sollte ursprünglich in den ersten Qualifikationsspielen gegen Slowenien (3. März) und Norwegen (7. März) zum Einsatz kommen. Eine Muskelverletzung zwingt sie nun zur Pause, weshalb Veit kurzfristig nachnominiert wurde.
Veits Aufstieg verlief rasant: Nach ihrem Start bei Eintracht Frankfurt II im Juli 2021 wechselte sie im Juli 2023 in die Profimannschaft und absolvierte seither 191 Spiele auf allen Ebenen. Auch in den deutschen Jugendnationalteams durchlief sie konsequent die Stationen – mit Einsätzen in den U17-, U19-, U20- und U23-Teams. Nun steht sie erstmals im Kader der A-Auswahl.
Die Nachnominierung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Die Duelle gegen Slowenien und Norwegen werden die defensive Stabilität der Mannschaft auf die Probe stellen – für Veit eine frühe Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne zu beweisen.
Sie ersetzt Kleinherne für die Qualifikationsspiele und könnte ihr erstes Länderspiel für die A-Nationalmannschaft bestreiten. Die Partien sind wegweisend für den Start Deutschlands in die WM-Qualifikation. Veits Präsenz verleiht dem Team frischen Schwung für die anstehenden Herausforderungen im März.






