22 May 2026, 22:20

Italo fordert faire Bahnregeln für seinen Deutschland-Start und drängt auf Reformen

Italo fordert neue Regeln für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland

Italo fordert faire Bahnregeln für seinen Deutschland-Start und drängt auf Reformen

Italo drängt auf grundlegende Reformen der deutschen Bahnregeln

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Der italienische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo setzt sich für weitreichende Änderungen der deutschen Bahnvorschriften ein. Das Unternehmen fordert einen fairen Zugang zu Strecken und Bahnhöfen, um seinen geplanten Markteintritt in Deutschland voranzutreiben. Aktuell findet beim Bundesnetzagentur eine öffentliche Anhörung zu diesem Thema statt.

Erst kürzlich hatte Italo bekannt gegeben, seine Aktivitäten in Deutschland deutlich ausbauen zu wollen. Um dies zu realisieren, verlangt das Unternehmen langfristige Vereinbarungen zur Streckenvergabe. Bisher kritisiert es, dass neue Anbieter wie Italo nur Restkapazitäten zugewiesen bekämen – statt eines stabilen und planbaren Fahrplans.

Das Unternehmen strebt dabei keine Sonderbehandlung an. Vielmehr geht es um eine Mindestsicherheit für Investitionen, darunter eine garantierte Quote der Schienenkapazität für neue Marktteilnehmer. Zudem besteht Italo darauf, dass Serviceeinrichtungen und kommerzielle Flächen in Bahnhöfen allen Betreibern offenstehen müssen – nicht nur den etablierten Anbietern.

Für Italos Expansion läuft die Zeit davon: Bis Juni muss das Unternehmen einen endgültigen Vertrag für neue Züge von Siemens unterzeichnen, um die Produktionsfristen einzuhalten. Gleichzeitig hat CEO Luca Cordero di Montezemolo die deutsche Regierung aufgefordert, bis Ende Mai Klarheit über die Kapazitätsregeln im Schienenverkehr zu schaffen.

An der öffentlichen Anhörung bei der Bundesnetzagentur beteiligen sich zentrale Akteure der Branche, darunter Italo, die Deutsche Bahn und Flixtrain. Das Ergebnis könnte maßgeblich beeinflussen, wie neue Anbieter künftig in den deutschen Hochgeschwindigkeitsmarkt einsteigen.

Die vorgeschlagenen Reformen würden Italo und anderen Neueinsteigern einen klareren Zugang zu Strecken und Bahnhöfen ermöglichen. Falls die Änderungen genehmigt werden, könnte das Unternehmen seine Expansionspläne finalisieren und die benötigten Züge für den deutschen Betrieb sichern. Die Entscheidung liegt nun bei den Regulierungsbehörden – eine Antwort wird in den kommenden Wochen erwartet.

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