09 June 2026, 10:16

Immobilienpreise in Deutschland bleiben auf Rekordkurs – trotz kurzer Dellen

Europace Hauspreisindex: Immobilienpreise steigen - Neue Häuser brechen Rekord - Aktuelle Daten für Mai

Immobilienpreise in Deutschland bleiben auf Rekordkurs – trotz kurzer Dellen

Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter – trotz kurzer Rückgänge

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Trotz einiger kurzfristiger Einbrüche setzen die Immobilienpreise in Deutschland ihren stetigen Anstieg fort. Die aktuellsten Zahlen vom Mai 2026 zeigen ein gemischtes Bild: Während Neubauten Rekordhöhen erreichen, verzeichnen Bestandsimmobilien nur moderate Veränderungen. Experten führen den Trend vor allem auf den anhaltenden Mangel an neuem Wohnraum und die starke Nachfrage zurück.

Von 2024 bis 2025 stiegen die Immobilienpreise in Deutschland nahezu ununterbrochen. Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 gab es zwar einen kurzen Rückgang, doch bereits im März setzte sich der Aufwärtstrend wieder fort. Im Mai 2026 erreichte der Europace-Immobilienpreisindex für Wohnimmobilien schließlich 221,83 Punkte.

Besonders stark legten die Preise für Neubauten zu: Ihr Index kletterte auf 244,56 Punkte – ein historischer Höchststand. Käufer scheinen diese Objekte besonders nachzufragen, was vermutlich auf ihre bessere Energieeffizienz zurückzuführen ist. Bei Bestandsimmobilien stieg der Index dagegen nur leicht von 201,04 auf 201,29 Punkte. Die Preise für Eigentumswohnungen gaben hingegen minimal nach und sanken auf 219,93 Punkte.

Hinter dem anhaltenden Preisdruck stehen zwei zentrale Faktoren: der langjährige Mangel an Neubauprojekten und die wachsende Nachfrage, die nicht zuletzt durch Zuwanderung befeuert wird. Zudem hat sich die Kluft zwischen strukturschwachen ländlichen Regionen mit Leerstand und begehrten urbanen Zentren weiter vertieft – was die Preise in gefragten Lagen zusätzlich in die Höhe treibt.

Die jüngsten Daten bestätigen, dass der deutsche Immobilienmarkt weiterhin unter Spannung steht. Zwar verzeichneten einige Segmente wie Eigentumswohnungen leichte Rückgänge, doch Neubauten sind teurer denn je. Ohne einen deutlichen Anstieg des Wohnraumangebots wird das Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Verfügbarkeit die Preise voraussichtlich weiter auf hohem Niveau halten.

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