ILA Berlin 2024: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Pläne trotz Proteste
Emilia NeumannILA Berlin 2024: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Pläne trotz Proteste
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) fand vom 10. bis 14. Juni am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Die Messe zog rund 110.000 Besucher an – ein Anstieg gegenüber den 95.000 Gästen im Jahr 2021. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eröffnete die Ausstellung mit einer Rede zur Eröffnungsfeier.
In diesem Jahr präsentierten sich 765 Aussteller aus 37 Ländern. Die Besucher erlebten Fachdiskussionen sowie Flugvorführungen von militärischen und zivilen Luftfahrzeugen. Seit 1992 wird die ILA am BER ausgerichtet, zuvor fand sie in Frankfurt am Main und Hannover statt.
Am 10. Juni blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Geländeeingang. Die Polizei griff ein, um die Blockade zu räumen und den Besuchern den Zutritt zu ermöglichen. Unterdessen kündigten acht Rüstungsunternehmen an, nach dem Scheitern des FCAS-Projekts gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln.
Marie-Christine von Hahn, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte die Bedeutung der Branche: „Die Luft- und Raumfahrt ist nicht nur eine Schlüsseltechnologie, sondern auch eine strategische Infrastruktur.“
Die ILA Berlin endete mit einer starken Besucherresonanz und hochkarätiger Beteiligung. Die Messe zeigte sowohl kommerzielle als auch militärische Fortschritte in der Luftfahrtbranche. Veranstalter und Aussteller hoben die anhaltende Rolle der ILA als wichtigste Plattform der Branche hervor.






