Ibrahim Maza: Algeriens neuer Star glänzt beim Afrika-Cup mit Toren und Visionen
Emma BeckerIbrahim Maza: Algeriens neuer Star glänzt beim Afrika-Cup mit Toren und Visionen
Algeriens junger Mittelfeldspieler Ibrahim Maza hat sich beim Afrika-Cup als herausragender Akteur etabliert. Der 20-Jährige, Spitzname "Mazadona", erzielte sein erstes Länderspieltor und bereitete beim 3:0-Sieg gegen den Sudan ein weiteres Tor vor. Sein Aufstieg fällt in eine Phase, in der Algerien sich auf das Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo am 6. Januar 2026 vorbereitet.
Mazas Weg begann in Berlin, wo er in der Jugendabteilung von Hertha BSC ausgebildet wurde, bevor er mit nur 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt gab. Nach sechs Monaten bei Bayer Leverkusen, wohin er für 12 Millionen Euro gewechselt war, ist er mittlerweile zu einer Schlüsselfigur der algerischen Nationalmannschaft geworden. Seine Entscheidung, statt für Deutschland für Algerien zu spielen, resultierte aus der starken Konkurrenz auf seiner bevorzugten Mittelfeldposition.
Nationaltrainer Vladimir Petković hat Maza stets unterstützt – der junge Spieler glänzte erneut beim 3:1 gegen Äquatorialguinea. Der Coach lobte zudem den jungen Kern der Mannschaft und hob neben Maza auch Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi hervor. Torhüter Luca Zidane, Sohn von Zinédine Zidane, spielte eine entscheidende Rolle in den Gruppensiegen gegen den Sudan, Burkina Faso und Äquatorialguinea. Spanischen Medienberichten zufolge beobachtet der FC Barcelona Mazas Leistungen bereits genau. Seine aktuelle Form hat ihn zum Hoffnungsträger Algeriens vor dem K.-o.-Spiel gemacht.
Algerien trifft am Dienstag um 17:00 Uhr Ortszeit in Rabat auf die Demokratische Republik Kongo. Mazas Einfluss sowie Zidanes Beiträge haben die Mannschaft im Turnier gestärkt. Die Partie wird zeigen, ob ihr Turnierweg weitergeht.