07 April 2026, 08:16

Historischer Tarifvertrag beendet Lohnkluft zwischen Ost und West in der Bauwirtschaft

Blauer Hintergrund mit einem zentralen Gebäude und weißer Schrift, die besagt: "Unter Bidenomics liegt die Arbeitslosenquote seit 21 Monaten in Folge unter 4%. Das ist die längste Phase in über 50 Jahren."

Historischer Tarifvertrag beendet Lohnkluft zwischen Ost und West in der Bauwirtschaft

Historischer Tarifabschluss in der deutschen Bauwirtschaft nach wochenlangen Streiks

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Nach fast drei Wochen Streik hat die deutsche Bauindustrie einen historischen Tarifvertrag ausgehandelt. Die Vereinbarung beseitigt die jahrzehntelange Lohnkluft zwischen Ost und West und markiert damit einen Meilenstein – 35 Jahre nach der Wiedervereinigung. Beschäftigte in den östlichen Bundesländern erhalten nun eine Lohnerhöhung von 5,3 Prozent, während die Gehälter im Westen um 3,9 Prozent steigen.

Die Gewerkschaft IG BAU hatte sich an die Spitze der Bewegung für gleiche Bezahlung gesetzt und die fast dreiwöchigen Arbeitsniederlegungen organisiert. Das Ergebnis ist ein neuer Tarifvertrag, der bis zum 31. März 2027 gilt. Damit wird das Prinzip "Ein Land, ein Lohn, ein Gehalt" endlich Realität.

In der Bauwirtschaft sind bundesweit rund 920.000 Menschen beschäftigt, davon über 600.000 im Westen. Carsten Burckhardt, stellvertretender Vorsitzender der IG BAU, bezeichnete den Abschluss als "historischen Meilenstein" für mehr Gerechtigkeit in der Branche. Die Lohnerhöhungen sollen die jahrzehntelangen Unterschiede seit der Wiedervereinigung ausgleichen und sicherstellen, dass Beschäftigte in beiden Regionen für gleiche Arbeit auch gleich entlohnt werden.

Der neue Tarifvertrag schafft die Einkommensunterschiede zwischen Ost und West ab und führt einen einheitlichen Lohnstandard in ganz Deutschland ein. Bauarbeiter in den östlichen Bundesländern verdienen künftig sogar mehr als ihre Kollegen im Westen – dank einer Erhöhung um 5,3 Prozent. Die Vereinbarung gilt bis 2027 und gibt der Branche langfristige Planungssicherheit.

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