16 April 2026, 14:19

Hessens Apotheker zahlen neu – auch ohne Berufstätigkeit

Altes deutsches Bieretikett namens "Drei Kaiser Bier" mit drei Männern in traditioneller Kleidung, einer hält eine Bierflasche, mit Unterschriften unten auf einem hellblauen Hintergrund.

Hessens Apotheker zahlen neu – auch ohne Berufstätigkeit

Die Landesapothekerkammer Hessen (LAK) hat neue Beitragsregeln für ihre Mitglieder eingeführt. Eine aktuelle Gesetzesänderung verpflichtet die Kammer nun, auch von Apothekern, die in Hessen wohnen, aber nicht aktiv im Beruf stehen, Beiträge zu erheben. Diese Umstellung bringt für die Organisation zudem zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit sich.

Der Schritt folgt einer Novelle des Landesheilberufegesetzes, durch die die Mitgliedschaftskriterien ausgeweitet wurden. In der Folge sind die Beiträge für angestellte Apotheker in mehreren Regionen gestiegen, darunter in Berlin und Sachsen.

Nach den aktualisierten Vorschriften muss die Kammer nun auch nicht berufstätige Apotheker und Rentner in Hessen erfassen und verwalten – also jene, die zwar nicht mehr in Apotheken arbeiten, aber weiterhin im Land wohnen. Die Änderung bedeutet für die Kammergeschäftsstellen eine höhere administrative Belastung.

Die Beiträge für angestellte Apotheker sind in mehreren Bundesländern angestiegen. In Berlin betragen die Jahresbeiträge nun 294 Euro – 100 Euro mehr als im Vorjahr. In Sachsen stieg der Beitrag von 152 auf 228 Euro. Gleichzeitig hat die Kammer ihren Regelbeitrag für das laufende Jahr halbiert, um ihre finanziellen Rücklagen abzubauen.

In Niedersachsen umfasst das Mitgliedschaftspaket nicht mehr die Pharmazeutische Zeitung (PZ). Zudem muss die Beitragsordnung an die neue Mitgliedergruppe angepasst werden. Freiwillige Mitglieder zahlen jedoch weiterhin mindestens 40 Euro pro Quartal.

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Das neue System wird die Mitgliederbasis der Kammer erweitern und die Einnahmen aus Beiträgen steigern. Gleichzeitig erfordert es mehr Aufwand bei der Verwaltung der Unterlagen und der Abwicklung der Zahlungen. Die Änderungen spiegeln größere Anpassungen wider, wie Berufsbeiträge in den verschiedenen Bundesländern strukturiert werden.

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