Hertha BSC kämpft um Relegation: Sessa gesteht Verletzungen und Formschwächen ein
Emma BeckerHertha BSC kämpft um Relegation: Sessa gesteht Verletzungen und Formschwächen ein
Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa räumt ein, dass anhaltende Verletzungen und mangelnde Konstanz den Aufstiegskampf der Mannschaft zunichtegemacht haben. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in der 2. Bundesliga steht der Verein nun vor einer schweren Aufgabe, um in die erste Liga zurückzukehren.
Cheftrainer Stefan Leitl hat den direkten Aufstieg bereits ausgeschlossen und konzentriert sich stattdessen auf das Erreichen der Relegation. In den vergangenen drei Spielzeiten zeigte Hertha BSC eine schrittweise Verbesserung gegen die wichtigsten Aufstiegskonkurrenten. In der Saison 2023/24 kämpfte das Team noch mit einer Torbilanz von -4 und weniger Siegen in Duellen gegen Mannschaften wie den 1. FC Kaiserslautern, Fortuna Düsseldorf und den Hamburger SV. Doch bis März 2026 hatte sich die Bilanz gewendet: Mit einer Torbilanz von 6 und mehr Siegen in denselben Partien präsentierte sich die Mannschaft deutlich stärker.
Sessa, der aufgrund der Verletzungspause von Kennet Eichhorn in vier Spielen in Folge von Beginn an auf dem Platz stand, ist überzeugt, dass die Mannschaft das nötige Können für die Spitze besitzt. Gleichzeitig gibt er zu, dass die fehlende Kontinuität über längere Phasen den Aufstieg bisher verhindert hat. Die aktuelle Formkurve stimmt jedoch optimistisch: Seit der Druck des direkten Aufstiegs nachgelassen hat, gewann das Team drei der letzten vier Partien.
Der 26-jährige Mittelfeldspieler bleibt Hertha BSC treu – sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Gerüchte über einen Wechsel wies er zurück und betonte, sein einziges Ziel sei es, für den Verein zu performen. Bei 27 absolvierten Spielen muss die Mannschaft nun maximale Punktausbeute erzielen, um die sieben Punkte bis zum Relegationsplatz aufzuholen.
Hertha BSCs Aufstiegsträume hängen nun von einem starken Saisonfinale ab. Die jüngste Leistungssteigerung deutet darauf hin, dass noch alles möglich ist – doch die Zeit wird knapp. Sessas Führung und seine vertragliche Bindung geben dem Team zwar Halt, doch muss der Verein seine Verletzungsprobleme in den Griff bekommen, um den Schwung zu halten.






