Hamburgs A7-Ausbau verzögert sich bis 2029 – Autofahrer leiden weiter unter Baustellenchaos

Admin User
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Ein Zug verlässt einen Tunnel zwischen Gebäuden.

Kein A26 bis 2026 - Was läuft schief bei der Hamburger Autobahnausbau? - Hamburgs A7-Ausbau verzögert sich bis 2029 – Autofahrer leiden weiter unter Baustellenchaos

Hamburgs große Straßenprojekte stecken jahrelang in Verzögerungen fest – wichtige Erweiterungen und Sanierungen ziehen sich bis weit in die späten 2020er-Jahre hin. Allein die Verbreiterung der A7 wird voraussichtlich erst 2029 abgeschlossen sein, während andere entscheidende Strecken in Planungs- oder Baustau verharren. Autofahrer müssen sich 2024 auf kaum spürbare Entlastung einstellen, denn die laufenden Arbeiten schleppen sich weiter hin, ohne dass kurzfristige Verbesserungen in Sicht wären.

Die A7-Erweiterung zählt zu den am längsten laufenden Großprojekten: Der Ausbau auf acht Spuren nördlich und südlich des Elbtunnels soll nun bis 2029 dauern. Zwar ist das neue Autobahnkreuz Hamburg-Hafen strukturell fertiggestellt, doch die Anbindung an die A26-West verschiebt sich auf 2028. Schwierige Bodenverhältnisse und aufwendige Tunnelarbeiten haben die Fortschritte gebremst.

Auch die A26-Ost, besser bekannt als Hafenpassage, kämpft mit Rückschlägen. Ursprünglich sollte der Bau 2024 beginnen, doch eine teilweise rechtswidrige Planfeststellung erzwang Verzögerungen. Die Bundesautobahngesellschaft Deges peilt nun einen Start im Jahr 2027 an – vorausgesetzt, die neue Genehmigung liegt vor. Ähnlich verhält es sich beim Altonaer Lärmschutztunnel: Die erste Röhre soll im Frühjahr 2027 eröffnet werden, die vollständige Fertigstellung ist erst für Ende 2029 geplant.

Andere dringende Vorhaben hängen in der Schwebe. Die Norderelbebrücke auf der A1 ist seit März 2023 stark eingeschränkt, der Ersatzneubau hängt von Bundesmitteln ab und könnte frühestens Ende 2024 beginnen. Bei der Köhlbrandbrücke, einem weiteren dringenden Ersatzprojekt, steht der Baubeginn noch aus. Die Sanierung der Neuen Elbbrücke, die unter schweren Schäden leidet, startet erst im November 2026 – wenngleich die Reparaturen in Fahrtrichtung Innenstadt bereits bis Januar 2024 abgeschlossen sein sollten. Eine positive Nachricht gibt es immerhin von der A25: Die Instandsetzungsarbeiten zwischen Hamburg-Südost und Neuallermöhe-West sind fast beendet, ab August 2024 soll hier wieder uneingeschränkter Verkehr möglich sein.

Der Alte Elbtunnel, nach Jahrzehnten der Sanierung, wird voraussichtlich Mitte 2026 wiedereröffnet – dann sind beide Röhren endlich vollständig modernisiert.

Hamburgs Autobahnen bleiben noch Jahre eine einzige Großbaustelle. Die meisten Großprojekte werden erst gegen Ende der 2020er-Jahre fertiggestellt sein. Ob A7-Ausbau, Tunnelbauten oder Brückenersatz – überall ziehen sich die Zeitpläne in die Länge, während Autofahrer sich weiter durch ein Netz aus Sperrungen und Umleitungen kämpfen müssen. Nur wenige kleinere Sanierungen, wie an der A25, bringen kurzfristig Entlastung.

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