Hamburg feiert Premiere der Tanz-Triennale mit spektakulärer Stadtparade
Emilia NeumannHamburg feiert Premiere der Tanz-Triennale mit spektakulärer Stadtparade
Hamburg startet erste Tanz-Triennale mit einer farbenfrohen Stadtparade
Hamburg hat seine erste Tanz-Triennale mit einer lebendigen Stadtparade eröffnet. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen verwandelten öffentliche Räume in eine Bühne. Gleichzeitig markiert das Event den Auftakt der 9. Fotografie-Triennale – eine Verbindung zweier großer Kulturfestivals.
Die Parade eröffnete die Triennale und präsentierte ein breites Spektrum an Tanzstilen. Beteiligt waren unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett, die HipHop Academy sowie internationale Kollektive. Die Vielfalt des Tanzes und seine Bedeutung für das kulturelle Leben der Stadt standen dabei im Mittelpunkt.
Die Tanz-Triennale ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kulturstiftung des Bundes, des Hamburg Balletts/Staatsoper Hamburg, von Kampnagel und dem K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Das Programm umfasst Ballett, zeitgenössischen Tanz und multimediale Performances sowie Workshops und Diskussionsforen. Einige Produktionen wie Chiara Bersanis „Seeking Unicorns“ oder Jefta van Dinthers „Unearth“ sind speziell für ungewöhnliche Spielorte konzipiert.
Bis zum 21. Juni bietet die Triennale über 40 Veranstaltungen in ganz Hamburg. Ziel ist es, das Publikum auf verschiedenen Ebenen anzusprechen und die Stadt als bedeutenden Tanzstandort zu etablieren. Gleichzeitig soll das Projekt das Vertrauen innerhalb der Hamburger Tanzszene stärken – besonders nach jüngsten Kontroversen.
Die Tanz-Triennale vereint lokale und internationale Künstler:innen, um Bewegung in all ihren Facetten zu feiern. Mit ihrem vielseitigen Programm und öffentlichen Events möchte sie nachhaltige Impulse für die Hamburger Kulturszene setzen. Das Festival läuft noch bis zum 21. Juni.






