21 March 2026, 18:16

Habicht Alfons nach brutaler Schießattacke in Groß Biewende um sein Leben kämpfend

Radierung von 1876, die einen Wanderfalken im Flug über Menschen zu Pferd und Bäumen im Hintergrund zeigt, aus dem Buch "Die Greifvögel."

Habicht Alfons nach brutaler Schießattacke in Groß Biewende um sein Leben kämpfend

Greifvogel Alfons nach Luftgewehrschuss in Groß Biewende schwer verletzt

Der trainierte Habicht Alfons wurde bei einem Angriff mit einem Luftgewehr in Groß Biewende lebensgefährlich verletzt. Der Vogel, der dem Falkner Mario Hispalis gehört, wird derzeit intensiv tierärztlich versorgt. Die Behörden bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Verantwortlichen.

Der Vorfall ereignete sich am 13. November 2025 im südlichen Teil von Groß Biewende. Alfons wurde mit einer Schrotkugel schwer verletzt auf einem abgestorbenen Baum über einer Voliere aufgefunden. Sein Besitzer, Mario Hispalis, betont, dass sich der Aufruf zur Zeugensuche nicht gegen örtliche Jäger richtet.

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Hispalis appelliert an alle, die an diesem Tag verdächtige Aktivitäten beobachtet oder gehört haben, sich zu melden. Die Genesung des Vogels wird voraussichtlich langwierig sein, und es ist ungewiss, ob Alfons jemals wieder frei fliegen kann. Die Polizei bittet Zeugen, sich mit möglichen Hinweisen zur Aufklärung der Tat zu melden.

Laut offiziellen Unterlagen gab es in Niedersachsen – einschließlich der Region Wolfenbüttel – zwischen März 2024 und März 2026 keine weiteren gemeldeten Fälle von vorsätzlichen Angriffen auf Greifvögel oder Falknereibetriebe. Diese Angaben stammen vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) sowie aus lokalen Polizeiberichten.

Alfons erhält weiterhin tierärztliche Behandlung, doch seine Zukunft bleibt ungewiss. Die Ermittlungen laufen, wobei die Polizei auf die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung angewiesen ist, um Beweise zu sammeln. Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich umgehend bei den Behörden zu melden.

Quelle