Gütersloh schafft zentrale Ordnungswache im Rathaus für bessere Bürgerdienste
Emma BeckerGütersloh schafft zentrale Ordnungswache im Rathaus für bessere Bürgerdienste
Der Stadtrat von Gütersloh hat Pläne für eine neue kommunale Ordnungswache mit Sitz im Rathaus genehmigt. Durch den Umzug werden Polizei und Ordnungsamt unter einem Dach zusammengefasst, was die Zusammenarbeit verbessert und den Bürgerzugang erleichtert. Eine 1,67-Millionen-Euro-Sanierung soll bisher ungenutzte Flächen in einen modernen Gemeinschaftsarbeitsbereich verwandeln.
Das Projekt sieht die Umnutzung bisher leerstehender Bereiche im Foyer von Rathaus I vor. Das Design bewahrt die ursprüngliche Bausubstanz, fügt jedoch Großraumbüros, Besprechungsräume und Rückzugsarbeitsplätze hinzu. Den Mitarbeitenden stehen zudem Sanitärräume, Umkleiden, eine Teeküche und Lagerflächen zur Verfügung.
Die Sanierung umfasst auch technische Aufrüstungen, Sicherheitsverbesserungen sowie eine teilweise energetische Sanierung der Fassaden an der Berliner Straße und der Friedrich-Ebert-Straße. Außen wird der Bereich entlang der Berliner Straße eingezäunt und alte Vitrinen entfernt.
Nach Fertigstellung wird die kommunale Ordnungswache etwa 305 Quadratmeter nutzen, während die Polizei zusätzliche 40 Quadratmeter anmietet. Die neue Struktur ermöglicht zudem eine Aufstockung des städtischen Ordnungsamts, wodurch häufigere Kontrollen möglich werden.
Im Rahmen des Übergangs erhält die bestehende Stadtwache am Berliner Platz zusätzliches Personal, um den Wechsel zur zentralisierten Ordnungswache im Rathaus zu erleichtern. Der zentrale Standort soll die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zugänglicher machen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen den Behörden stärken. Das Projekt zielt darauf ab, eine effizientere und sichtbarere Präsenz von Polizei und Ordnungsamt zu schaffen. Die Bauarbeiten konzentrieren sich auf die Modernisierung der Räumlichkeiten bei gleichzeitiger Bewahrung des bestehenden Charakters des Gebäudes.






