Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline von Hamburg-Moorburg nach Leversen
Emilia NeumannGrünes Licht für Wasserstoff-Pipeline von Hamburg-Moorburg nach Leversen
Pläne für neue Wasserstoff-Pipeline von Hamburg-Moorburg bis nach Leversen erhalten offizielle Genehmigung
Die Trasse der neuen Pipeline soll von Hamburg-Moorburg flughafen bis nach Leversen im Landkreis Harburg verlaufen und stellt einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur in der Region dar. Bevor der Bau beginnen kann, haben die Behörden das Projekt nun zur öffentlichen Einsicht freigegeben.
Das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften hat die Leitung mit der Bezeichnung HH-WIN-C70 genehmigt. Sie soll der Versorgung des überregionalen Fernleitungsnetzes mit Wasserstoff dienen. Ein Abschnitt der Route, der entlang des Stadtscheide-Waldwegs und westlich des Autobahnkreuzes Hamburg flughafen Südwest verläuft, nutzt bestehende Infrastruktur und erfordert daher keine neuen Erdarbeiten.
Neubauten sind vor allem auf dem Abschnitt östlich von Sottorf in Rosengarten bis zum Umspannwerk Leversen vorgesehen. An der Genehmigungsphase waren die Öffentlichkeit sowie zuständige Behörden beteiligt, um die Einhaltung aller Vorschriften zu gewährleisten. Die Genehmigungsunterlagen sind vom 20. Februar bis 6. März über die Website des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) einsehbar.
Der Baubeginn ist für 2026 geplant, die Fertigstellung wird voraussichtlich Ende 2027 erfolgen. Allein der Abschnitt zwischen Rosengarten und Leversen wird eine Bauzeit von etwa 12 bis 18 Monaten in Anspruch nehmen.
Mit der Genehmigung rückt die Umsetzung des Projekts einen Schritt näher – die öffentliche Auslegung läuft bereits. Nach der Fertigstellung wird die Wasserstoffleitung wichtige Standorte verbinden und die Energiewende in der Region vorantreiben. Die Bauzeitleiste und die genauen Trassenverläufe stehen fest, sofern es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt.






