06 February 2026, 00:29

Göttinger Stadtrat debattiert über Konten, Kultur und internationale Solidarität

Eine detaillierte Schwarz-Weiß-Karte von Göttingen, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Textbeschriftungen zeigt.

Göttinger Stadtrat debattiert über Konten, Kultur und internationale Solidarität

Der Rat der Stadt Göttingen kommt zu seiner nächsten Sitzung am Freitag, dem 13. Februar 2026, um 16:00 Uhr zusammen. Die Beratungen finden im Ratssaal des Neuen Rathaus statt. Auf der Tagesordnung stehen mehrere zentrale Themen – von Finanzfragen bis hin zur lokalen Bildungspolitik –, die von Stadträten und der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Zu den Punkten der Tagesordnung gehört ein Antrag auf Rücknahme der Kontoschließung der Roten Hilfe, einer linkspolitischen Solidaritätsorganisation. Fünf Fraktionen – DIE PARTEI, Volt, Bündnis 90/Die Grünen, GöLinke und USE – unterstützen den Vorstoß gemeinsam mit dem fraktionslosen Stadtrat Dr. Welter-Schultes. Ein weiteres finanzielles Thema betrifft die Gebühren für Vereinskonten bei der Sparkasse Göttingen, das auf Initiative der SPD debattiert wird.

Die CDU-Fraktion hat zwei Anträge eingebracht: einen Nutzungsplan für das ehemalige Voigtschule-Gebäude in der Bürgerstraße sowie einen Sachstandsbericht zum Kulturentwicklungsplan der Stadt. Die SPD hingegen setzt sich für eine Stärkung der Bildungs- und Förderstrukturen an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule ein.

Auch internationale Solidarität steht auf der Agenda: Ein Antrag sieht die Unterstützung des Rettungsschiffs Ocean Viking vor. Nach den Bekanntmachungen des Oberbürgermeisters haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in der Fragestunde direkt Fragen an den Rat zu richten.

Die Sitzung behandelt somit ein breites Spektrum an lokalen und übergeordneten Themen – von Bankenpolitik über Schulentwicklung bis hin zu kulturellen Weichenstellungen. Die getroffenen Entscheidungen könnten sich auf Vereine, Bildungsangebote und die kulturelle Ausrichtung der Stadt auswirken. Die Teilnahme der Öffentlichkeit ist ausdrücklich erwünscht, insbesondere während der vorgesehenen Fragestunde.