Goslarer Schüler testen ihr Wissen zu Alkohol, Drogen und E-Scooter-Regeln
Mila VoigtGoslarer Schüler testen ihr Wissen zu Alkohol, Drogen und E-Scooter-Regeln
Präventionsworkshop in Goslar: 132 Schüler testen ihr Wissen zu Alkohol, Drogen und E-Scooter-Sicherheit
Bei einem kürzlichen Präventionsworkshop in Goslar nahmen 132 Schüler der zehnten Klassen an einem interaktiven Quiz zu den Themen Alkohol, Drogen und Sicherheit im Umgang mit E-Scootern teil. Die Veranstaltung war Teil der fortlaufenden Reihe "Lock and Load!" (sinngemäß: "Achtung, fertig, los!"), die Schüler über Risiken im Straßenverkehr und im Zusammenhang mit Suchtmitteln aufklären soll. Seit Beginn des Programms beteiligen sich Schulen in der gesamten Region an ähnlichen Angeboten.
Das Quiz fand im Rahmen der Goslarer Verkehrsgerichtstagung statt und prüfte das Wissen der Schüler zu zentralen Fragen. Dabei lernten die Teilnehmenden unter anderem, dass E-Scooter erst ab 14 Jahren gefahren werden dürfen und dass Kindermodelle keine Straßenzulassung besitzen. Zudem wurden die rechtlichen Konsequenzen von Alkohol- oder Drogenkonsum am Steuer ausführlich erläutert.
Ein weiterer Workshop konzentrierte sich auf Suchtprävention, indem die Schüler dazu angeleitet wurden, ihre persönlichen Stärken zu erkennen. Sie identifizierten vertraute Personen in ihrem Umfeld als eine Art "Schutzwall" gegen den Missbrauch von Suchtmitteln. Das HaLt-Netzwerk, das die Veranstaltung gemeinsam mit der Lukas Werk-Stiftung, lokalen Drogenberatungsstellen, Jugendämtern und der Goslarer Polizei organisierte, betonte die Notwendigkeit besserer Aufklärung. Vertreter wiesen darauf hin, dass soziale Medien, Fernsehsendungen und die Musikszene Schüler häufig mit Suchtmitteln konfrontieren – oft ohne ausreichendes Problembewusstsein.
Bisher nehmen 15 Schulen – darunter Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen – regelmäßig am Präventionsprogramm "Lock and Load!" teil.
An dem Workshop beteiligten sich Schüler der Realschule Goldene Aue und des Ratsgymnasiums Goslar. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltungen durch Wissensvermittlung zu Verkehrsregeln und Suchtgefahren riskantes Verhalten reduzieren. Künftige Aktionen sollen Schüler weiterhin durch interaktive Lernformate erreichen.