Goslarer Feuerwehr trotzt Eis und Nebel beim extremen X-Mas-Stairrun in Oberhof
Mila VoigtGoslarer Feuerwehr trotzt Eis und Nebel beim extremen X-Mas-Stairrun in Oberhof
Feuerwehrteams aus Goslar trotzen eisigen Temperaturen und dichtem Nebel beim X-Mas-Stairrun in Oberhof
Beim jährlichen X-Mas-Stairrun in Oberhof stellten sich Feuerwehrteams aus Goslar bei klirrender Kälte und dichtem Nebel einer extremen Herausforderung. Das Event bringt seit Jahren Einsatzkräfte aus aller Welt zusammen, die in voller Schutzkleidung einen anspruchsvollen Aufstieg bewältigen müssen. Für die Goslarer Feuerwehr war es bereits die dritte Teilnahme an dem Wettkampf.
Die Wettkämpfer hatten mit harten Winterbedingungen zu kämpfen: Bei Temperaturen um minus ein Grad Celsius hüllte dichter Nebel die Strecke ein, sodass die Stufen vereist und tückisch waren. Trotzdem trafen sich über 200 Teams – darunter Feuerwehrleute, Polizisten und Teilnehmer aus sechs Nationen – um ihre Ausdauer unter Beweis zu stellen.
Die Aufgabe bestand darin, die Hans-Renner-Großschanze in voller Feuerwehrmontur zu erklimmen. Die Ausrüstung, bestehend aus Atemschutz, Schutzjacken, Pressluftatmern und Helmen, brachte zusätzlich etwa 20 Kilogramm Gewicht auf die Waage. Vier Teams der Goslarer Feuerwehr nahmen teil, wobei die schnellste Gruppe die Strecke in 7 Minuten und 41 Sekunden bewältigte.
Der X-Mas-Stairrun ist jedoch mehr als nur ein Wettkampf. Er dient als internationales Treffen für Einsatzkräfte, bei dem Teamgeist, gegenseitiger Respekt und die körperlichen Anforderungen im Einsatzalltag im Mittelpunkt stehen.
Die Veranstaltung unterstrich die Hingabe und Widerstandsfähigkeit von Feuerwehrteams und anderen Rettungskräften. Die Goslarer Teams meisterten den Aufstieg trotz extremer Kälte und schwierigem Gelände. Sowohl Organisatoren als auch Teilnehmer betonten die Bedeutung von Kameradschaft und körperlicher Fitness in diesen anspruchsvollen Berufen.