07 February 2026, 16:35

Gifhorns Hundebestand schrumpft – doch die Steuereinnahmen bleiben stabil

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Internationale Ausstellung von Jagd- und Luxus-Hunden nach Frankfurt a.M." mit einem Schwarz-Weiß-Foto eines Hundes und begleitendem Text.

Gifhorns Hundebestand schrumpft – doch die Steuereinnahmen bleiben stabil

Die Zahl der angemeldeten Hunde in Gifhorn ist in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahr 2025 waren in der Stadt noch 2.367 Hunde registriert – nach 2.406 im Jahr 2024 und über 2.500 im Jahr 2023. Trotz des Rückgangs sind die Einnahmen aus der Hundesteuer relativ stabil geblieben, mit leichten Schwankungen von Jahr zu Jahr.

In Gifhorn müssen alle Hundehalter eine jährliche Steuer zahlen, deren Höhe von der Anzahl der Hunde abhängt. Für den ersten Hund fallen 78 Euro pro Jahr an, für den zweiten 144 Euro und für jeden weiteren Hund 156 Euro. Als gefährlich eingestufte Hunde kosten zusätzlich 600 Euro jährlich, wobei die Stadt keine Angaben dazu macht, wie viele Hunde in diese Kategorie fallen.

Im Jahr 2023 waren in Gifhorn über 2.500 Hunde gemeldet, was Steuereinnahmen in Höhe von 227.000 Euro einbrachte. Ein Jahr später sank die Zahl der registrierten Hunde auf 2.406, während die Einnahmen auf 220.652 Euro zurückgingen. Bis zum 1. Januar 2025 verringerte sich die Anzahl der angemeldeten Hunde weiter auf 2.384 und lag am Jahresende bei 2.367. Trotz des Rückgangs stiegen die Einnahmen 2025 leicht auf 222.397 Euro an.

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Der Rückgang der Hunderegistrierungen hat in Gifhorn nicht zu einem spürbaren Einbruch der Steuereinnahmen geführt. Die Stadt erhebt weiterhin die jährliche Hundesteuer, deren Sätze sich nach der Anzahl der Tiere pro Haushalt richten. Offizielle Daten dazu, wie viele Hunde als gefährlich eingestuft sind und welchen Einfluss dies auf die Gesamteinnahmen hat, liegen nicht vor.