26 March 2026, 18:18

Gestrander Buckelwal in der Lübecker Bucht kämpft ums Überleben

Offenes Buch mit Illustrationen von Walen, Delfinen und anderen Meeressäugetieren.

Gestrander Buckelwal in der Lübecker Bucht kämpft ums Überleben

Ein zehn Meter langer Buckelwal ist seit der Nacht zum 22. März in der Lübecker Bucht auf einer Sandbank gestrandet. Rettungsteams bemühen sich seit Tagen, das Tier zu befreien – bisher jedoch ohne Erfolg.

Das Walweibchen sitzt in der Nähe von Niendorf und Timmendorfer Strand fest, was den ersten derartigen Stranding in der Region seit fünf Jahren darstellt. Die Einsatzkräfte haben inzwischen Bagger eingesetzt, um einen 50 Meter langen Kanal zu graben, in der Hoffnung, dem Tier einen Weg zurück in tiefere Gewässer zu bahnen.

Frühere Fälle, in denen Tiere Menschen in Not geholfen haben, sorgten weltweit für Schlagzeilen. So rettete 2004 der junge Elefant Ning Nong in Thailand ein achtjähriges Mädchen vor dem Südasien-Tsunami. Im selben Jahr schützten Delfine vor der Küste Neuseelands eine Gruppe von Schwimmern vor einem Weißen Hai. Bereits 1996 hatte die Gorilladame Binti Jua im Brookfield Zoo von Chicago einen dreijährigen Jungen gerettet, der in ihr Gehege gefallen war.

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Trotz dieser beeindruckenden Hilfsaktionen aus der Tierwelt bleibt das Schicksal des gestrandeten Wales ungewiss, während die Rettungsbemühungen andauern. Es handelt sich um den ersten gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht seit 2021. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, das Tier zurück ins offene Meer zu leiten – doch der Ausgang des laufenden Rettungsversuchs steht noch in den Sternen.

Quelle